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‚Digge Eier‘, schwule Mädchen und Krümelmonster…

…gabs am Wochenende mal wieder 3 Tage am Stück. Ein ganzes WE tanzen und feiern an der Bleilochtalsperre in Thüringen. Es war wieder Zeit für sonnemondsterne! Und die weite Fahrt sollte sich wieder mal lohnen…

Das Wetter sollte schlecht werden – doch wir hatten ja das deutsche Woodstock im vergangenen Jahr schon überlebt, was sollte hier also passieren? Und tatsächlich hatten wir Glück: Bis auf einige wenige Schauer – u.a. beim Aufbauen – wars trocken und angenehm. Aber ich glaube auch ein neuerliches Regenfiasko hätte uns wenig gestört, denn unsere Campingtruppe war ein lustiger interessant zusammengewürfelter Haufen von verschiedensten Typen: ein DJ, eine Polin mit großen Silikonbrüsten, ein 42-Jähriger, ein Pilot mit gebrochenem Fuss, eine Eventveranstalterin, ein riesiges Housetier – und hulza (der jüngste in der Truppe!)  Was für eine Zusammenstellung!

Gepaart mit einer deluxen Ausstattung, hervorragendem Essen und eiskalten Getränken mit Eiswürfeln konnte da schon nicht viel schief gehen. Die Highlights am Freitag abend sollten ganz klar Fettes Brot und Moby werden.

schwule mädchen

schwule mädchen

Und Fettes Brot zeigten direkt mal zu unserem Festivalbeginn, dass sie ihrem guten Live-Show-Ruf gerecht werden können. Eine klasse mitreißende Show, die in der herrlichen Zugabe „Schwule Mädchen“ gipfelte – HipHop auf der sms, das scheint gut zu funktionieren: Nach 2007 mit Fanta 4 haben die Brote hier für richtig viel Stimmung gesorgt. Alle Daumen hoch!

Auch Mobys Show im Anschluss war eine perfekt inszenierte Show mit seinen größten Hits. Mitreißend und technisch unglaublich gut – einen großen Wehmutstropfen gabs da aber doch: Ein Großteil war nicht live – ein absoluter CD-Playback-Klang. Schade, das hat den Auftritt sehr getrübt. Doch alleine für Feeling so real hatte sich das schon gelohnt…

Der Rest der Nacht war ein chaotisches Hier und Da, mit stundenlangem Aufenthalt im VIP-Zelt mit leckerem Bacardi-Cola, den Abschluss bildete das schlechteste Asiastische Essen, das ich seit langem auf einem Festival gegessen habe und ein T-shirt-Kauf der Sorte legendär. Schade, dass wir den Namen der Studentin aus Jena nicht haben – äußerst amüsant! „Come to where the RAVOUR is“

Campin vom Freshboat

Der Samstagnachmittag war klasse: die Sonne lachte über der Talsperre, Eis essen aufm VIP-Böötchen, über die Talsperre mit dem Freshboat (an Bord immer versch. DJs), sehr gute Dirt-Bike-Show, und Eindrücke vom Gelände bei Tag 😉

Abends gabs für mich leider kein Krawall und Remmidemmi mit den Deichkindern, der Rest der Truppe freute sich auf Mieze plus Band, und da schloß ich mich mal ganz lemmingmäßig an… war auch gar nicht so übel, trotzdem habe ich durch dringende Bedürfnisse nicht viel von mitbekommen 😀

Ich freute mich sowieso umso mehr auf Massive Attack, die dann aber leider lange auf sich warten ließen – und dafür auch die einzigen Buhrufe des Festivals erhielten. Der Auftritt war schließlich nicht sonderlich mitreißend – aber wie auch? Dafür ist die Musik von Massive Attack auch wirklich nicht geeignet. Doch spätestens bei Teardrop hatte ich ne Gänsehaut. wundervoll!

Massive Attack

Massive Attack

Leider fehlte „Unfinished Sympathy“, doch der Grund dafür war wohl ein technisches (oder anderes) Problem, denn die Zugabe fiel flach, und erst nach 10 Minuten kamen Techniker zum Abbauen.. auch hier: schade!

Der Rest der Nacht ist schnell erzählt, und wiederum zuviel um Alles hier wiederzugeben: Nachdem wir uns noch Cocoon-Tent und BRB-Stage angeschaut hatten, verbrachten wir Stunden damit mit Leuten zu quatschen, Kölner zu treffen, Unsinn zu treiben mit einem jetzt schon kultigen Sprechblasenschild („DIGGE Eier“) und und und.. Bei Gregor Tresher wurde nochmal viel gelacht und getanzt…Das Krümelmonster zeigte sich nocheinmal in grünem Kittel und wir feierten bis wir schließlich um halb 9 erschöpft, aber durch zuviel Red Bull nicht müde ins Zelt krochen…

Und schon waren 2 tolle Tage und Nächte wieder vorbei. Ich habe unglaublich viel gelacht, danke dafür 🙂 Ich schätze bis zum nächsten Jahr, dafür wars einfach zu gut! SMS X2: alle Daumen hoch, tolles festival, super Atmosphäre!

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