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Kaiser Chiefs – live in Mainz

Telefon um 18 Uhr:

„hulzaaa, kommste mit mir aufs Kaiser Chiefs Konzert?“

„Äääh, hmmm, nee, ich bin immer noch krank, und…“

„Ham Gästeliste, los gib dir ’n Ruck…!“

„hmm… ok. wann gehts los?“

Tja, und so landete ich kurz vor 20 Uhr in der Mainer Phönixhalle. Die Inselrocker Kaiser Chiefs aus Leeds zu Gast in Mainz auf ihrer unglaublich langen Europatour. Für mich sind diese ganzen Rockbands aus England mit ihren unterschiedlichen Einflüßen und musikalischen Richtungen zwischen Indie, Garage, Post Modern und Alternative in etwa so gut zu unterscheiden wie Apfelsorten aus China. Nämlich gar nicht. Immerhin kannte ich einige Stücke der Kaiser Chiefs, und von Freunden wurde immer wieder bezeugt, dass sie eine tolle Liveband wären. Also, einfach überraschen lassen und rein vor die Bühne.

Dort gabs erstmal die Vorband zu sehen: dananananaykroyd, recht eigentümlicher „Fight Pop“ aus Schottland von ziemlich jungen Musikern, Kreischmusik, aber im Grunde genommen ganz witzige Truppe – mit dem Versuch einer „wall of death“😉

Gegen halb 10 der Auftritt der Kaiser Chiefs. Souverän und cool der Einstieg. Man merkt schnell, dass hier eine eingespielte Truppe auf der Bühne steht, die ihr Handwerk versteht. Und zudem eine Menge Spass dabei hat – finde ich auch als völlig objektiver Konzertbesucher immer sehr wichtig. Lustige Ansagen, viel Kontakt zum Publikum, ganze Band wird einbezogen. Zur Liedauswahl kann ich wenig sagen; ich kenne keins der 3 Kaiser Chiefs-Alben. Doch zu meiner Überraschung musste ich gestehen: Der Großteil der Songs war mir irgendwie, zumindest ein bisschen, bekannt😉 Stimmung war okay, und die Band sorgte mit ihren größten Hits wie zum Beispiel „Ruby Ruby Ruby“ dafür, dass diese sich steigerte. Nach knapp 90 Minuten (sehr kurz!) war Schluss. Ohne große Zugaben wurde Tschüss gesagt und der Abend war zu Ende. Immerhin: 90 Minuten hatte mir fast jedes Lied gefallen, und die Band war mir sehr sympatisch geworden: gute Live-Ausstrahlung, tolle Musiker, und ein lustiger Frontmann. So muss das sein bei ner Rockband. Ich glaube ich muss jetzt mal ins neue Kaiser Chiefs Album reinhören….

Einer meiner Lieblingssongs von gestern Abend war „I predict a riot“, das mag ich einfach:

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