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Kino: The International

Wenn ein Film schon die Berlinale eröffnen darf, der deutsche Star-Regisseur einige hochkarätige Schauspieler an Bord hat, und die Drehorte rund um die Welt sind – dann ist dies wohl alles Werbung genug für einen neuen Kinoblockbuster:

Soviel Blockbuster kommt dann aber gar nicht bei raus: Tolle Nahaufnahmen, toll geschnittene Kampfszenen, tolle Drehorte, unter anderem in Berlin, New York, Mailand oder Istanbul, und auch wunderbare Nebendarsteller wie Armin Müller-Stahl oder Ulrich Thomsen.

In erster Linie ist hier aber ein sehr guter Thriller entstanden: nicht unbedingt mit einem überragenden, genialen Drehbuch – doch irgendwie mit seiner Art und Weise, seiner Inszenierung, seinen Schauspielern (allen voran Clive Owen), seiner Kunst und seiner Spannung, die den Film erheblich trägt. Aber auch die Actionsequenzen, wie die bunte Schießerei im Guggenheim Museum, waren phantastisch!

Tom Tykwer ist hier sicherlich kein Meisterwerk des Genres gelungen, doch fand ich „The International“ sehr unterhaltsam, spannend, und intelligent. Viel mehr erwarte ich von einem netten Kinoabend auch gar nicht… 😉

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  1. Tobi
    Februar 19, 2009 um 12:17 am

    naja also war zwar unfassbar müde und hab die hälfte verpennt aber wahnsinnig gut fand ich ihn nu nicht…. leider…
    mein erstes mal Kino in Berlin.. naja Schlaf is luxus

  2. Heiko
    Februar 24, 2009 um 9:29 pm

    Ich muss Tobi leider zustimmen. Etwas langatmig. Gerade der Anfang.

    Da lob ich mir doch einen Film wie 96 hours 0o

  3. hulza
    Februar 25, 2009 um 9:50 am

    hm, in Zeiten von ultraschnellen „ich-seh-gar-nix-mehr-Schnitten“ a lá Bourne lobe ich mir ruhige, langsame Erzählweisen. fands handwerklich ziemlich geil, mit einer perfekten actionsequenz (guggenheim).
    96 hours noch nicht gesehen – aber ich bezweifele, dass man einen politisch versierten Thementhriller mit einer Onemanshow a lá Steven Seagal vergleichen kann 😉

    Fazit: International is kein Überfilm, aber langatmig doch nun wirklich nicht 😉

  4. Heiko
    Februar 26, 2009 um 5:03 pm

    Da haben wir es wieder. Du siehst in Filmen die Kunst, das Handwerk … ich den Unterhaltungs- und Spannungswert. Und da war eben International für meinen Geschmack zu langatmig mit äußerst schlechtem Spannungsbogen.

  5. hulza
    Februar 27, 2009 um 12:02 am

    War für mich durchaus spannend, und unterhaltend. aber du hast recht: das ist natürlich geschmackssache!

    aber:
    es gibt auch Filme, die einfach Kunst SIND! Und etwas erzählen wollen, ohne dabei unterhalten zu wollen, zB immer wieder zu erwähnen: „Dogville“, oder aus dem vergangenen Jahr: „There will be blood“, oder auch das unglaubliche Drama „Magnolia“.
    Faszinierende, große Filmkunst – die aber auch schonmal ganz schön langatmig sein kann.

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