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Ich liebe Festivals

Rückblick: 2006. Es ist der unglaublich heiße WM-Sommer. Wir sind zum ersten Mal auf dem Melt!-Festival in Ferropolis, umgeben von riesigen Schaufelradbaggern. Gegen 4 Uhr morgens nach einem langen durchzechten Abend: Auf der „Big Wheel Stage“ spielt Dominik Eulberg. Die Stimmung ist phantastisch, durchweg – auch schon im Dunkeln vorher. Die ersten Sonnenstrahlen über dem See  durchbrechen die großen Stahlgerüste um uns herum. Ein wundervoller Sonnenaufgang. Tanzend. Die Menschen sind ausgelassen, tanzen, feiern. Dann spielt Eulberg „Phobos“ von Bodzin & Romboy– für mich die Hymne des Sommers – und die Sonne durchflutet die ganze Stage. Alle Hände sind oben. Alle haben dieses Lächeln im Gesicht, dieses unglaubliche Lächeln über diesen perfekten Moment. Es ist einer dieser Augenblicke, von denen wir noch Jahre später sprechen. Es ist einer dieser Momente, wie man sie nur auf Festivals erlebt.

Jemandem, der noch nie ein Festival incl. 3-6 Tage Camping besucht hat, kann man dieses  besondere „Feeling“ eines Festivals gar nicht mit Worten beschreiben. Egal ob rocken, tanzen, feiern oder still der Musik lauschen, Festivals sind genial. Insbesondere Allem, was mit an einem Festival dran hängt:

Das Campen, das gemeinsame Grillen, das Feiern, das Warten auf die Acts, das „Rum-treiben“ tagsüber. Das gemeinsame Musikhören, der Austausch mit anderen, das Kennenlernen von Musik und Leuten, die Freakshows auf Festivals, die Druffies, und der Asiasnack.  Andächtiges Lauschen, Pogo, Groupies, Bootfahren, Biertrinken, rumhängen, Raviolidosen oder die göttlichen Situationen, die man nachts erlebt. Zelten, stundenlanges Gequatsche mit Kumpels über Gott und die Welt und die Musik, Kacken im Busch, Bier zum Frühstück, Tanzen, Sleepless-Floor, und unglaublich viel Musik und tanzen. Und Genießen. Oder einfach nur der ganze Unsinn, den man erlebt und selbst veranstaltet. Ein Festival ist niemals nur die Musik allein. Es ist immer das Gesamtpaket.

Ich liebe es einfach.

Ein Open-Air ist ähnlich, das Zelten und Campen über Tage fällt weg, aber ein ähnlicher Spaßfaktor entsteht. Von beidem hab ich dieses Jahr erheblich zu wenig. 2009 habe ich es bisher auf kein Event größerer Art geschafft – könnte auch daran liegen, dass ich recht viel unterwegs war…^^

Daher freue ich mich umso mehr auf die kommenden Tage beim Melt!-Festival 2009. Ein überragendes Lineup (vllt. das Beste, bei welchem ich dabei war!) plus die tollste Location in Deutschland, yeah! Hoffentlich wirds organisatorisch besser als ’08, aber kann ja eigentlich nur😉 Unsere grobe Planung steht: Von Pavillon bis Grill, von Schlauchboot bis Musikanlage: Melt!, wir kommen. Jetzt fehlt nur noch das Trockeneis…

Das Melt! von unserem Zelt aus...

Das Melt! von unserem Zelt aus...

Dieses Bild haben wir 2007 gemacht: Vom Festivalgelände einmal nachts zurück zum Zelt auf der gegenüberliegenden Seeseite, Stativ aufgebaut, Bier aufgemacht und Bilderserie gestartet. Heute kennt es jeder Melt!-Besucher, denn es war das offizielle Visual 2008 und ist auch heute noch immer wieder in Newslettern oder Foren sichtbar😉

  1. Eisbär
    Juli 15, 2009 um 9:57 pm

    Hulza,
    wenn ich das so lesen bekomm ich Bock auf SMS. Aber jetzt fahr du erst mal zum Melt!
    Ich melde mich bei dir😉

    Voll Rave und so!

    Stefan

  1. Juli 16, 2009 um 11:37 pm

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