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Kinokritik „Hangover“

Ich war endlich mal wieder im Kino. Und überraschenderweise nach gefühlten Ewigkeiten nochmal in einer Komödie. Und noch mehr überraschend: Ich habe ohne Ende gelacht, das tat richtig gut… Meine aktuelle Empfehlung für einen superwitzigen Kinoabend unter Jungs ist: HANGOVER. Hier meine Kritik:

Hangover.... Wo kommt der Tiger her?

Hangover.... Wo kommt der Tiger her?

Doug steht kurz vor dem größten Tag seines Lebens. In 48 Stunden will er heiraten. Doch eine pompöse Hochzeit verlangt ja zwingend auch nach einer krachenden Junggesellenparty. Also plant Doug mit seinen besten Kumpeln Phil und Stu ein rauschendes Besäufnis in Las Vegas. Der Vierte im Bunde ist Dougs zukünftiger Schwager Alan. Bereits die Anfahrt im antiken Liebhaber-Mercedes von Alans Vater Sid  leitet die triumphale Sauftour standesgemäß ein. Nachdem die luxuriöse Residenz im Penthouse eines erstklassigen Hotels bezogen ist, kann es endlich losgehen. Alan packt die Pulle Jägermeister aus, es wird sich zugeprostet und… Schnitt! Der Morgen danach: Das Hotelzimmer ist ein Trümmerhaufen. Phil, Stu und Alan haben den Kater ihres Lebens. Im Badezimmer faucht ein Tiger und Bräutigam Doug ist einen Tag vor der Hochzeit spurlos verschwunden. Das Schlimmste ist jedoch, dass sich das Trio an absolut nichts mehr erinnern kann. Um Doug aufzuspüren, gehen die drei den Spuren der Verwüstung nach, die sie in der Nacht zuvor hinterlassen haben.

So startet „(The) Hangover“. Klingt nach einer üblen mainstreamigen Klischeekomödie, wie sie Hollywood alle paar Wochen rausbringt. Aber schon der Einstieg in den Film offenbart, dass hier anderes zu erwarten ist. Der Film beginnt fast ganz am Ende, springt dann 2 Tage zurück, macht wieder einen sensationellen Schnitt und lässt die Zuschauer dann schließlich an dem irren Gedächtnisverlust der Protagonisten teilhaben, in dem man genau wie die Jungs in Vegas erst nach und nach erfährt, was alles in der Nacht zuvor geschehen ist. Das ist an sich schon ein toller Schachzug, und dazu gesellen sich im Laufe der 100 Filmminuten aberwitzige Storytwists, die es für eine Komödie klassicher Art schon sehr in sich haben.

Dazu erreicht „Hangover“ eine Gagdichte, die wohl ausnahmslos ist. Fast (gegen Ende gibts auch schon mal ruhigere Szenen, damit die Story zu Ende  geführt werden kann…) ohne Durchhänger ist die Geschichte zum Brüllen komisch und glänzt mit absurden Ideen und Einfällen. Mir gefallen selten „Lustige“ Filme. Und nur ganz selten Hollywoodkomödien. Hier aber passt alles: Regisseur Todt Philipps (Road Trip, Starsky&Hutch, Old School) schafft einen Film, in dem alles passt – von der Eröffnungssequenz mit der Frontalansicht von Phil bis hin zum sensationellen Photo-Abspann, bei dem ich Tränen in den Augen vor Lachen hatte.

TheHangover_scene_08

Wer sich einfach nochmal so richtig amüsieren will, und dabei vor derben Gags, nackter Haut und surrealen Geschichten nicht zurückschreckt, ist hier genau richtig. Viel Spaß beim Lachen!

(Bewußt stelle ich hier keinen Trailer online, da werden zuviele lustige Szenen schon gezeigt. Nicht anschauen und einfach einen schönen Abend mit Kumpels im Kino verbringen!)

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  1. August 5, 2009 um 4:23 pm

    Yep, der Film war wirklich der Hammer!

  1. Oktober 22, 2010 um 12:27 pm

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