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Die erfolglose Suche nach der größten Band

Die Suche nach der größten Band aller Zeiten ist immer wieder ein beliebtes Spiel unter vermeintlichen Musikexperten. Es gibt sie sicherlich schon solange wie es die Musik an sich gibt, und wird genauso lange – erfolglos – weiter laufen, wie die Suche nach dem besten Album aller Zeiten oder dem besten Kinofilm aller Zeiten. Auf der Suche nach Ruhm wird es diese Sammlungen der „Besten“ & „Größten“ immer wieder geben – und sei es nur, um irgendeine beliebige Radio – oder Fernsehshow wieder etwas zu pushen. Die Fans erfreut es: ist es doch eine gute Möglichkeit zu vergleichen, zu analysieren und zu kritisieren. Die Bands verwenden gute Plätze in solchen Listen dann auch gerne als Werbung. Kurzum: die Suche nach den „Größten“ erfreut sich auch 2009 größter Beliebtheit. Und trotzdem ist diese Suche jedesmal – gerade in Zeiten des Internets – aufs Neue zum Scheitern verurteilt.  So mussten schon so renommierte Magazine wie das „Rolling Stone“ feststellen, dass es nicht ganz einfach ist, eine „Greatest“-Liste vorzulegen. Noch wilder und abstruser aber wird es, wenn Zuschauer/User/Fans selbst dazu aufgerufen sind, über ein offenes Votingsystem eine solche „Greatest“-Liste zu wählen. So geschehen nun beim WDR, welcher in einer großen, über Wochen laufenden Aktion die 200 größten Bands suchte.

Das Ergebnis ist interessant und faszinierend. Die Synthierocker von Depeche Mode auf Platz 1, gefolgt von einer ganzen Menge der allseits Bekannten, bis hin zu „Runrig“ auf Platz 11 oder „Monrose“ auf Platz 14. Schauen wir uns doch mal etwas näher an, wie ein solches Ergebnis zustande kommt (kommen kann) – mit einem besonderen Augenmerk darauf, wie das web 2.0 in eine solche online geführte Aktion reingreift und schließlich die komplette Liste damit ziemlich ad absurdum führt.

depeche mode

Ich bin Depeche Mode-Fan. Ich liebe ihre Musik. Ich liebe die Synthies, das elektronische. Das Massenhafte. Ich freue mich aufs Konzert Anfang 2010. Aber auf Platz 1 der größten Bands aller Zeiten? Vor Queen? Das ist sicherlich kein Zufall – und ganz sicher auch nicht die mehrheitliche Meinung aller teilgenommenen User. Depeche Mode ist eine Band, die im medialen Bereich nach Außen sehr gut präsentiert wird. Neben der offiziellen weltweiten Seite gibt es eine offizielle deutsche Seite, und zahlreiche Fanseiten, alleine schon in Deutschland. Daneben gibt es einen offiziellen Twitteracount, einen deutschen Twitteracount und und und. Und über nahezu alle (!) Kanäle wurde dazu aufgerufen, auf der WDR-Seite für Depeche Mode zu stimmen. So wie zb hier. Über Twitter erhielt auch ich die Nachricht, schon vor über einem Monat. Wenn allein die deutschen Follower alle mit abgestimmt haben, wären dies weit über 2000 User. Und in den Kommentaren dazu findet man dann auch ganz schnell Beiträge wie diesen:

Natürlich hab ich auch für Depeche Mode gestimmt.

Übrigens….Ihr könnt so oft eure Stimme abgeben, wie ihr wollt!!! Also, los Leute!

(Das man seine Stimme mehrmals abgeben kann, ist natürlich nahezu eine Katastrophe. Wink mit dem ganzen Zaun, werter WDR!)

Hinter diesem megamässigen Werben für diese „Best Band ever“-Liste steckt vor allem eins: Marketing. Mit Platz 1 auf dieser Liste hat man wieder eine Ehrung mehr, der aktuelle Kartenverkauf wird nochmals gepusht. Für nicht mehr aktive Bands wie Queen, die Beatles oder die Dire Straits unternimmt niemand diese strategischen Marketing-Aktionen. (Mal User in Fanforen außen vor.)

Dabei wären Depeche Mode auch ohne großes Werben sicherlich in diese Liste gekommen , wenn auch vermutlich auf einem der Plätze außerhalb der Top10. Ineressanter wird es bei Bands wie Runrig. Runrig? Diese durchaus erfolgreiche schottische Folk-Rockband hat sicher niemand auf der Rechnung gehabt:

runrig

Auch hier erleben wir das Phänomen Marketing über das Netz. Tausende Fans sind schnell erreicht, in diesem Beispiel über die deutsche Seite der Band ganz schön dreist:

Der WDR schlägt wieder eine Wahl der besten Bands aller Zeiten vor. […] Da bekommen wir doch Runrig wieder in die Top20, oder?! Haut rein und stimmt ab für die Jungs!

Und weil das ja gut geklappt hat, darf man hinterher natürlich auch einen derben Spruch dazu herausposaunen:

Was für ein großartiger Erfolg! Runrig bei den WDR200 – besten Bands aller Zeiten auf Platz Nr. 11 noch vor Dire Straits und nur knapp geschlagen von so „unbedeutenden“ Bands, wie Pink Floyd, Genesis, Abba, U2, Stones und Beatles um nur die Unbekanntesten zu nennen ;:-)) Gut gemacht an uns alle, oder?!

Ja, habt ihr gut gemacht. Auch wenn euch 80 % der WDR2-Hörer nicht kennen. Aber was macht man nicht alles, wenn man grad eine neue CD auf dem Markt hat.

Noch verwirrender – und lächerlicher – wird es allerdings mit Platz 14:

monrose

Den Älteren meiner Leser sei gesagt: Bei Monrose handelt es sich um eine Casting-„Band“ der Fernsehshow „Popstars“. Also eigentlich gar keine Band, sondern ein aufgegeblasenes Marketingprodukt mit aufgedrucktem Mindesthaltbarkeitsdatum. Das es dem WDR nicht peinlich ist, eine Liste abzudrucken / online zu zeigen, auf der ein Monrose-Bildchen VOR Jimmy Page zu finden ist, sagt eigentlich mehr als tausend Wörter. Besser könnte man diese ganze Liste ja gar nicht auf den Arm nehmen. Danke WDR. (Schon allein für die Auswahlmöglichkeit „Monrose“  allerdings bei einer Umfrage zu den größten Bands aller Zeiten gehört der zuständige Redakteur gefeuert!)

Und natürlich wurde auch hier alles dafür getan, die 3 jungen Gören ordentlich zu pushen. Sei es über Myspace oder über Facebook. Und auch hier direkt die dreiste Aufforderung:

Deine Stimme für Monrose – mehrfaches Abstimmen möglich!

Fällt ja nicht auf. Wer hätte schon Led Zeppelin, Deep Purple oder Metallica vor Monrose erwartet? Genau.

Man könnte jetzt seitenweise so weitermachen. Und ich könnte stundenlang weiterschreiben. Zum Beispiel über die No Angels oder PUR . Bands, die nichts, aber auch GAR nichts in einer Liste mit den größten Bands zu suchen haben, aber  durch geschickte Werbung bei ihren Fans sich einen Platz ergattern.

Das Web schafft also ohne Kosten, ohne großen Aufwand eine Möglichkeit, sich selbst oder die Band, die ich promote, in ein großes Scheinwerferlicht zu stellen. Das diese Listen keinen großen Stellenwert haben, dürfte spätestens hier klar sein. Immer, wenn über das Internet eine große Gemeinde erreicht wird, und damit Ergebnisse verfälscht werden können, ist das Endergebnis von vornerein nichts wert. Und der Versuch einer komplett objektiven Auswahl geht sowieso direkt schief.

Vermutlich wird es diese Listen immer geben. Daran wird sich auch nach diesem Blog nichts ändern. Aber vielleicht schauen wir doch alle etwas kritischer hin, wenn wir irgendwo Ergebnisse von „Umfragen“ vorgestellt bekommen. Ganz getreu dem Motto: „Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!“.

Eine wirklich objektive Liste der größten / besten Bands aller Zeiten – die mich durchaus interessieren würde – wird es wohl nie geben. Als einziges ehrliches meßbares Kriterium ist der Erfolg zu nennen, und dieser garantiert nun wirklich nicht den Status einer Band, wie wir alle wissen😉

In diesem Sinne wünsche ich eine musikalische Woche mit den Größten der Musikwelt, oder was auch immer für Euch die Größten sind.

  1. Davis
    November 9, 2009 um 9:08 pm

    nun, das war doch eigentlich klar.
    Als ich die Auflistung gesehen habe, war selbst mir (als wirklicher musiknerd) klar, dass das so nicht sein kann.
    Das passte einfach vorne und hinten nicht.
    Aber sehr schade, das es so funktioniert und manche bands, bzw marketingstrategen auf diesem weg versuchen vorne mit dabei zu sein. So erzielen sie zumindest bei mir das gegenteil, die fallen mir negativ ins auge…

  2. Martin
    November 9, 2009 um 10:01 pm

    ja, es ist leider so. würde man diese liste in WDR2 runterspielen, ohje, ich glaube die telefone werden nicht ruhig stehen^^.
    Für mich gibt es eine Reihe großer Bands, die sich hier auch wiederfinden.
    Vllt. um meine Top 5 zu nennen:
    1) Pink Floyd- viel viel mehr als Musik
    2) Dire Straits- diese Gittaren
    3) Led Zepplin- Die Rockband schlechthin
    4) Queen- Der beste frontman, den es jemals gab
    5) Beatles- haben eine Zeit mehr als geprägt

  3. SeniorConstructor
    November 10, 2009 um 12:25 pm

    Nach welchen Kriterien bemisst sich schon bei einer Band, ob sie die „größte“ oder die „beste“ ist? Ginge es rein nach Plattenvekäufen oder Chartplatzierungen, steht das Ergebnis seit Jahren fest und weil immer weniger Platten verkauft werden, bleibt die Rangliste wohl für ewige Zeiten unverändert. Also keine Chance für neue oder junge Bands, in dieser Rangliste auch nur halbwegs nach oben zu kommen. Das ist unfair.

    Nun zur Definition von „Band“: Viele der hier aufgeführten „Bands“ werden doch quasi über den Frontman definiert (Bono, Freddie Mercury, Mick Jagger, Campino, Ian Anderson). Was macht dann eigentlich Bruce Springsteen in der Liste?

    In Deutschland hat man sich schwer getan. Ok, Ärzte, Hosen, Pur (dann kommen schon die Höhner), Rammstein, Rosenstolz (Band?), Silbermond. Das wars dann auch.

    Nun zu Monrose:
    Ich unterstelle mal, dass sich hier noch niemand wirklich mit den Mädels beschäftigt hat. Na gut, die wurden vor drei Jahren(!) gecastet. Die Tatsache, dass sie bis heute überlebt haben und gerade an ihrem vierten(!) Album arbeiten, zeigt schon, dass sie kein „normales“ Castingprodukt sein können. Das „Mindesthaltbarkeitsdatum“ ist also schon lange überschritten.
    Na gut, Sie spielen keine Instrumente, aber das tun Bono, Mick Jagger, Robert Plant und Ian Gillan auch nicht.
    Sie singen „nur“ – aber wie! Wer sie jemals live unplugged gehört und gesehen hat, wird zu dem Ergebnis kommen, dass diese drei Mädels eine der wenigen englisch singenden Künstler aus Deutschland sind, die absolut internationales Format haben. Vielleicht hat der WDR ja einen Redakteur, der genau diese Erkenntnis gewonnen hat und durchgesetzt hat, dass Monrose auf die Liste der zu wählenden Bands kommen muss.

    Und wenn die wirklich auch nach drei Jahren noch soooo viele Fans haben, dass sie die in der Liste so weit nach oben voten konnten, muss das doch auch seine Gründe haben.

    Fazit: Ich finde die Passagen über Monrose zeugen von Respektlosigkeit und Ahnungslosigkeit aufgrund von Vorurteilen. Casting-Bands hin oder her: Monrose sind anders!

    Hier mal ein kleines nicht repräsentatives Beispiel:
    htp://www.youtube.com/watch?v=Zazfr76kEE0

  4. Martin
    November 10, 2009 um 1:27 pm

    Wer bist du Senior Cons (Alter, Herkunft, damit ich weiß mit wem ich rede)?

    Selbst wenn Monrose was können sollten, warum soll sie bitte diese Bands, die ohne jeglichen Zweifel besser waren, in der Liste überflügeln?
    Warum sollte sie vor zur Zeit erfolgreichsten Band „Coldplay“ stehen, die zeigen, dass man auch heute noch Platten verkaufen kann, wenn man nur gute genug ist.
    Es geht in Simons Text nicht um die Qualität der Band Monrose, sondern eher um den Abstimmungsmodus, der völlig schwachsinnig ist. Wenn schon abstimmen, dann einmal (per IP oder umständlichen Abstimmungsmodus „fast clicks“ verhindern).
    Besser würde ich eine Jury aus 20 Musik-Produzenten/ Musikern finden aus verschiedensten Teilbereichen, wie schonmal bei „Rolling Stone“- „Die besten Alben aller Zeiten“ geschehen.

  5. hulza
    November 10, 2009 um 3:35 pm

    @ Senior Construktor:
    Danke für deinen sachlichen Comment!
    Genau die Kriterien habe ich ja angesprochen, es gibt leider keine – und so wird es wohl auch immer bei solchen unmöglichen Listen bleiben. Die Suche wird wohl für immer erfolglos bleiben, und letztlich immer ein subjektives Kriterium sein: „Mir gefällt das… das gefällt mir nicht… etc“

    Auch wenn manche Bands oftmals (zu Unrecht) ausschließlich über ihren Frontmann definiert werden, bleiben die Bands ja trotzdem Bands. (Definition Band: „Eine Band [bæːnd] ist eine Gruppe, die sich zusammengeschlossen hat, um Musik zu produzieren und zu spielen. […] Die Leistung einer Band besteht in der Darbietung oder Aufführung von Musik (Live-Musik), speziell Unterhaltungsmusik…“ )
    In diesem Falle gehört halt auch die E Street Band (http://de.wikipedia.org/wiki/E_Street_Band) dazu, deren Frontmann Springsteen halt wesentlich bekannter ist als die Band. [Eigentlich auch nur durch seinen „Born in the USA“-Hit].

    Was Monrose betrifft:
    1. Eine Band macht Live-Musik, Monrose singt. Das ist schonmal ein riesiger Unterschied. Um bei deinen Beispielen zu bleiben: Mick Jagger kann zwar auch nur singen, doch hat er phantastische Musiker neben sich, und alle zusammen ergeben die berühmten Stones, er alleine hätte ja nun mal auf dieser Liste auch nichts verloren gehabt… (Betrifft übrigens nicht nur Monrose, es sind auch Gruppen wie No Angels und co…)
    2. Du hast Recht, meine Passage war vermutlich wirklich etwas respektlos. Ahnunglos aber denke ich nicht. Habe mir dann auch dein Video in voller Länge angeschaut und hatte was wirklich tolles erwartet. Bekommen habe ich 3 Mädels die einen bekannten Song nachsingen. Das bekomm ich in fast jedem Schülerchor so gut. Das zeichnet Monrose sicherlich nicht im Gegensatz zu anderen Sängerinnen in besonderer Weise aus. Da habe ich allein schon viele viele bessere live gehört.
    3. Wenn Monrose erfolgreich sind, freut mich das für sie und dich – hier in dieser Liste haben sie dennoch nichts verloren. (plakatives Beispiel gefällig? Ich mag Reinhard Mey: er hat mittlerweile 24 (!) Studioalben herausgebracht, ist ein wundervoller Sänger und Musiker – hat hier aber nichts verloren. Ging hier ja nur um die Bands…)

  6. November 10, 2009 um 5:37 pm

    Na, da muss ich mich doch auch mal in die Monrose-Debatte einschalten:

    1. Die Damen bilden – nur weil sie zu dritt sind – noch lange keine Band. Keines der Mädchen spielt ein Instrument, noch schreiben sie ihre Songs selbst, man wird also wohl eher von Interpreten sprechen müssen, denn nichts anderes machen Monrose: Sie interpretieren die Songs anderer Leute. Das ist ja noch nicht so tragisch, macht Tom Jones ja z.B. auch.

    2. Das von SeniorConstructor angegebene Video ist der beste Beweis dafür, dass Monrose darüber hinaus äußerst unkreative Interpreten sind: Wovon lebt ein guter – von einem exzeptionellen will ich lieber erst gar nicht reden – Coversong? Davon, dass man das Original möglichst getreu nachsingt und Melodielinie und Rhythmus beibehält? Bestimmt…nicht. Und nein, Sennas „Yeah! Go back to da 80s, ya!“ ist nicht innovativ. Dass man das Ganze besser machen kann, zeigt ein anderes Pop-Sternchen: KT Tunstall.

    3. Ich finde es erschreckend, dass der Erfolg von Monrose beweisen soll, dass sie keine richtige Casting-Band sind. Was denn sonst? Ernstzunehmende Künstler? Man möge mir zeigen, welche kreative Leistung die drei bisher vollbracht haben, die sie dazu machen soll. Monrose funktionieren auch drei Jahre nach Ende der Popstarsstaffel genau so, wie es sich die Macher der Sendung ausgedacht haben: Wir stecken drei mehr oder minder gut aussehende, junge Mädchen/Frauen in tolle Kleider, für die sie viel zu jung und stillos sind, und lassen sie beim Nachsingen halbe Choreographien nachtanzen. Und damit das Alles auch voll frisch und cool und individuell wirkt, darf Senna noch ihr „Yo yo!“ machen.

    4. Na klar gehört Bruce Springsteen auf die Liste, auch wenn ich ihn nicht mag. Denn viele seiner Alben und auch die Listenbezeichnung hier werden immer als „Bruce Springsteen & The E-Street Band“ ausgewiesen.

    Und zum Schluss, zur Liste selbst: Käse. Dass das besser geht, zeigt jeder Jahresabschluss-Poll in den üblichen Musikzeitschriften.

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