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Neues Spielzeug: Canon PowerShot SX 200 IS

Nach 2 Jahren ohne eigene digitale Kompaktkamera war meine Lust auf Photographieren wieder so gewachsen, dass ich mir in den vergangenen Tagen wieder eine Kamera zugelegt habe. Vor allem auf meinen doch zahlreichen Reisen – ob innerhalb von Deutschland oder im Ausland – wünschte ich mir immer eine wirklich leistungsstarke Kamera, die jedoch nicht in der Größenordnung eine DSRL lag: sowohl finanziell als auch Gewicht und Größe. Irgendwo in der Mitte sollte es liegen, ein kleiner Alleskönner im Hosentaschenformat zu einem Studentenbudget. Wenn man in dieser Klasse den Markt etwas beobachtet und bewertet, bleiben einem am Ende nicht viele Alternativen (vor allem preislich: die G11 z.B. macht unglaublich gute Bilder, scheidet aber im Punkt Studentenbudget leider aus): 2, 3 Kameras behielt ich im Auge, am Ende setzte sich die Canon PowerShot SX 200 IS durch, vor allem aufgrund der überaus guten Rezensionen im Netz und auch meinen eigenen guten Erfahrungen mit der SX 100 IS, die ich im letzten Jahr benutzt hatte.

Heute hatte ich – außer einigen wenigen Bildern im Innenraum gestern – das erste Mal die Möglichkeit die Kamera zu testen, und mit den zahlreichen manuellen Bedienungsmöglichkeiten herumzuspielen. Um es vorweg zu nehmen: Bisher bin ich sehr zufrieden.

Bemerkenswert ist wohl vor allem die generell technische Weiterentwicklung, die Canon hier in quasi jedem Modus anbietet: Vor allem der Automatikmodus ist unglaublich, die Kamera stellt automatisch alles um, selbst bei Gegenlicht und schwierigeren Bedingungen. Ergebnis dieser Technik sind wirklich sehr gute Bilder, auch im sogenannten Langweiler-Automatik-Modus.

Der aufploppende Blitz der Kamera ist erstmal gewöhnungsbedürftig, ist aber im Grunde genommen gut durchdacht: Richtet man bei wenig Licht die Kamera auf ein Motiv so kann man hinten am Display sehen, daß jetzt geblitzt werden soll. Wenn man das nicht wünscht, drückt man den Blitz mit dem Zeigefinger der linken Hand einfach herunter, das geht federleicht, jetzt erlischt das Blitzsymbol und die Canon erhöht dafür die Empfindlichkeit, sodaß man trotzdem ein richtig belichtetes Bild bekommt. Super gelöst und eine tolle Idee, besonders für den Auto-Modus. Die manuellen Möglichkeiten sind ordentlich: Hier steht die SX 200 so manchen Spiegelreflexcams nicht nach, so macht das Photographieren wirklich Spaß.

Ich bin mit der Cam einfach mal los Richtung Rhein und Hafen. (Werde jetzt bestimmt öfter mal Photos hochladen und die Kamera auch auf Dauer bewerten, heute muss der erste Eindruck reichen 😉 ) Hier also meine ersten Bilder mit der neuen Canon:

Schon bei viel Gegenlicht und einer starken Sonne wird das Bild noch klar:

Der Rhein, mehr oder weniger sauber. Silvester ist noch allgegenwärtig.

Der Makromodus gefällt mir auch schon gut, die Einstellungen und die Ergebnisse  sind prima. Lediglich der „Supermakromodus“ bleibt mir noch etwas verschlossen, mal demnächst richtig testen. Links mit Makrofokussierung auf die Eiszapfen… Im Gegensatz dazu in der Mitte mit der Fokussierung auf Umgebung und das etwa 300m entfernte Auto der Stadtbehörde. Ganz Links Makro mit viel Zoom, und dennoch gute, klare Farben.

Bei entsprechender Bildlage mit der Sonne werden die Farben kräftig und wirken so, wie es auch real war. (Hier aufgenommen mit dem „sunset-Modus“, ohne manuelle Bedienung.)

Auch auf relativ weite Entfernung geht dank des brennweiten starken Objektives alles in Ordnung:

Die Bedienung der Kamera ist einfach und schnell, ich habe noch keine Sekunde in die Anleitung geschaut. Lediglich meine Grobschlächtigkeit ist bei der Größe der Kamera nicht so von Vorteil 😉 An einer geeigneten Tasche werde ich wohl nicht vorbeikommen. Außerdem ist wie üblich der Akku nicht unbedingt für einen ganzen Urlaub geeignet. An einem 2. Akku kommt man als anspruchsvoller Nutzer sicher nicht vorbei.

Zufrieden bin ich auch bisher mit dem Rauschverhalten bei Dunkelheit, da habe ich aber quasi nur 3 Bilder gemacht und kaum weitere Vergleichsmöglichkeiten: Hier bei 5 Sekunden Belichtung, relativ hohe Blende.

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