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Frischer Indiesound aus UK: Delphic & Two Door Cinema Club

Mein Musikgeschmack leidet aktuell an einer großen Dosis Unentschlossenheit. Ich habe niemals zuvor eine größere Bandbreite an unterschiedlicher Musik gehört, sortiert und zur Kenntnis genommen als in den vergangenen Wochen. Eine (kleine) Auswahl:

Zwischen elektronischen Alben von UNKLE („war stories“), Mathias Agayo („Ay Ay Ay“) oder Gorillaz  („Plastic Beach“) habe ich die neuen Livealben von Fettes Brot („Fettes“ & „Brot“) genoßen, zwischen Alternativem Rock von Caribou („Swim“) oder den Editors habe ich das neue Album von Autechre („Oversteps“) gehört, zwischen Massive Attack („Heligoland“) und Aufgang („Aufgang“) habe ich zu Tocotronic („Schall und Wahn“) mitgewippelt, und zwischen Bonaparte („Too Much“) und MRSTKRFT („The Looks“) habe ich versucht den himmlischen Klängen von Joanna Newsom zu folgen.

All diese Künstler und Alben mag ich sehr, und eigentlich hätte jeder einzelne von Ihnen einen eigenen Blogbeitrag verdient, aber dazu fehlt mir momentan etwas die Zeit. Den Blog bekommen dafür 2 Bands, die für mich für einen frischen Sound stehen, einen Sound perfekt für den kommenden Frühling, einen Sound für mit Freunden Cabrio fahren – einen Sound für Sommerfestivals: Ich bin fest davon überzeugt, dass diese beiden Bands hier den Sommer rocken werden, und viele neue Indiepop-Fans gewinnen werden – wenn sie es nicht schon haben:

Delphic - Acolyte

Two Door Cinema Club - Tourist History

Delphic und Two Door Cinema Club, beide beim französischen Label Kitsuné gesigned, wie so viele andere großartige Bands wie The Whitest boy alive, Hot Chip, Bloc Party, Foals, Metronomy, Chrystal Castles und viele andere.

Obwohl „Acolyte“ von Delphic  nun bei Polydor rausgekommen ist, zeigen diese beiden Bands, dass Kitsuné ein unglaubliches Talent hat, solche Bands frühzeitig zu erkennen und zu fördern. Immer wieder erstaunlich!

So tanzen und singen sich hier 2 Bands in die Herzen viele r Indiepop-Fans, unbeschwert und ohne Firlefanz: Two Door Cinema Club dabei mit echtem Schlagzeug, und gitarrenlastigerem Material, Delphic mit dem Hang zu den Achtzigern und vielen Synthezisern.

Two Door Cinema Club sind irgendwie eine eigenwillige Mischung aus Phoenix, Hot Chip, Bloc Party und Whitest Boy Alive – Nichts neues, nichts weltbewegendes, aber sehr eingängig, leicht und unbeschwert. Delphic dagegen hat eine Menge von New Order, den klassischen Electropop, und hier und da auch Einflüsse von großen Namen wie Underworld. (Wurde übrigens produziert von Ewan Pearson, der ja mittlerweile bei sehr vielen Bands seine Finger im Spiel hat.)

Mir gefällt auf diesen beiden Alben sicherlich lange nicht alles, dafür ist mir zb. Delphic oft zu platt und Two Door Cinema Club oft zu hitverdächtig, aber alles in Allem sind hier zwei ganz heiße  Newcomer-Acts,  die einfach für gute Laune und frischen Wind stehen und welche früher oder später auch hier in deutschland noch durch die Hypeblase gequetscht werden, und sicher noch auf diversen Festivals ihr Publikum finden (Two Door Cinema Club sind u.a. auf dem Melt!-Festival! ;)). Mir persönlich gefällt der „Cinema Club“ etwas besser, ist aber insgesamt sicherlich Geschmackssache.

Hört mal rein:

und von den Iren:

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