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Fastenzeit

Ich kann es kaum glauben, aber ich habe es getan: 6,5 Wochen (von Aschermittwoch bis heute Abend) oder auch 46 Tage oder 1104 Stunden oder 66.240 Minuten habe ich gefastet. Auf  jegliche Form von Alkohol zwischen Bier und Schnaps  und alle Süßigkeiten von Schokolade bis Chips incl. Nutella! Es war zugebenermaßen hart, aber heute Nacht ist auch dieser Part dann mal vorbei und ich freue mich nun umso mehr auf das, worauf ich verzichtet habe:

ganz viel Alkohol und viel Süßes (Beispiele des Verzichts 😉 )

Ich hätte anfangs nicht gedacht, welche Auswirkungen das Vorhaben hat: Ich hatte nicht bedacht, dass in diesen 6,5 Wochen etwa 10 Geburtstage (incl. Buffets, Kuchen etc.), WG-Partys, 2 Konzerte, viele Fussballabende (DFB-Pokal, Championsleague, Bundesliga), ein großes Familienessen und weitere gesellschaftliche Events ihren festen Platz hatten – neben gemütlichen Abenden mit Freunden oder zu zweit, wo man auch gerne schonmal eine Flasche Wein aufmacht. Wie merkwürdig es ist, dort dann keinen Alkohol zu trinken, ist mir hier  in dieser Zeit erst richtig klar geworden – und hat mich eindeutig auch zum Nachdenken gebracht. Alkohol ist als gesellschaftliche „Droge“ nicht mehr wegzudenken, in einer normalen (Studenten-)Woche bekomme ich mindestens (!) jeden 2. Abend Alkohol angeboten – und sei es nur in Form von einem guten Glas Rotwein.

So waren die vergangenen Wochen anstrengend („Nein, ich trink doch zur Zeit nix, Danke!“ – Nein, wiiiirklich nicht!“)  und lehrreich (morgens frisch zu sein ist schon top!). Aber im Grunde genommen hat die Fastenzeit ihr Ziel nicht verfehlt: Ich freue mich nun wieder komplett anders auf eine Flasche Wein und Schokolade, so fiebere ich nun dem morgigen Abend entgegen 😉

PS: Wenn ich übrigens ganz ehrlich bin, war Alkohol- & Süßigkeitenfasten zwar hart, aber nicht das größte Übel des möglichen Verzichts. 6,5 Wochen ohne Handy, 6,5 Wochen ohne Computer mit Netz, oder auch 6,5 Wochen ohne Musik würden mich wesentlich schlimmer treffen.

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  1. April 3, 2010 um 1:10 pm

    Simon, Glückwunsch für diese Selbstdisziplin. Das zeugt von innerer Stärke.

  2. Tobi
    April 3, 2010 um 7:34 pm

    Meinen Respect!
    Hätte ich NIEMALS geschafft! aber um ehrlich zu sein auch nicht gewollt 😉

    Freu mich morgen/übermorgen mit dir drauf ANZUSTOSSEN!
    Eingekauft ham wir ja jetzt beide schon 😀

  3. April 4, 2010 um 11:15 am

    Na dann mal Frohe Ostern und viel Spaß beim Schlemmen!

  4. petemassiv
    April 5, 2010 um 5:32 pm

    Respekt, ich habs genau 3 Wochen geschafft :/
    Versuchs aber nachträglich noch mal bis zum 24-h!

  5. April 5, 2010 um 7:54 pm

    Ach ich bin so stolz auf dich 🙂 und ganz bald möchte ich auch drauf anstoßen!

  6. April 6, 2010 um 9:31 am

    respekt, ich find’s schon beeindruckend – ich hab nur den karfreitag als richtigen fasttag durchgehalten.

  7. hulza
    April 7, 2010 um 2:15 pm

    Danke Euch allen – im Endeffekt wars gar net so schlimm, und die vergangenen 3 Tage habe ich auch schon wieder alles nachgeholt 😉

    Freu mich mit Euch in Kürze oder bald wieder anzustoßen.
    @Lauralie: hrhr, an Karfreitag hab ich abends sogar Braten gegessen und zum Nachtisch Erdbeeren… 😉

    Trotz Allem eine gute Erfahrung! Cheers!

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