Startseite > Photographie, Unterwegs > Wochenendtrip nach Dresden

Wochenendtrip nach Dresden

Äußerst kurzer, aber wunderschöner und durchgeplanter Wochenendtrip in eine der schönsten Städte überhaupt: Dresden (Manche sagen ja sogar der ganzen Welt😉 ). Anstatt das Flugzeug zu nehmen, hatten wir uns (zu sechst) für einen Roadtrip mit VW-Bus entschieden – und dies war spätestens mit der Vulkanwolke und dem folgenden europäischen Flugverbot die beste Wahl gewesen.

Blick von der Kreuzkirche "Dem Himmel ein Stück näher".

Schon an diesem Bild wird deutlich, dass Dresden immer noch eine große Baustelle ist. Selbst über 60 Jahre nach den verheerenden Bombenangriffen ist noch nicht wieder alles, wie es mal war. Vieles in dieser Stadt wirkt daher neu und absichtlich angelegt: Genau das vermag die historische Altstadt und die berühmte Elbe-Promenade auch so schön und unvergesslich machen. Wir hatten einen wunderbar sonnigen Tag in dieser Altstadt und schauten uns die „Touri-Highlights“ an: Frauenkirche, Semperoper, Zwinger und co. Besonders der Zwinger fand bei uns Gefallen und lud zu einer ausgedehnten Sonnenpause: (Klick für Großansicht)

Zwinger, 1

Zwinger, 2

Faszinierend: Die große Menge an Bratwurstständen vs. die geringe Menge an ausländischen Lokalen wie z.B. Dönerbuden. Besonders schön: die große Porzellanwand in der Nähe der Elbe. Empfehlenswert!

typisch in der Altstadt

Arthur der Schwache vor Porzellanwand

Der schönste Teil des Tages war vermutlich im Biergarten auf der Neustadt-Elbe-Seite: Ein kühles Blondes, Blick auf die Altstadt-Kulisse, super Wetter und dabei Bundesligakonferenz. Das nenn‘ ich Urlaub😉

Man könnte noch viele Postkartenmotive zeigen, aber wie in jeder größeren Stadt sind eigentlich die Szeneviertel abseits der touristischen Gebiete wesentlich interessanter und beachtenswerter, denn die dortigen Motive findet man nicht auf jeder 2. Postkarte oder den üblichen Urlaubsbildern.

So war unser Abstecher in die nördliche Neustadt echt interessant und jedem Dresden-Urlauber nur ausdrücklich zu empfehlen: Man bekommt ein völlig anderes Gesicht dieser Stadt zu sehen, nicht minder schön, aber abwechslungsreicher, auch dreckiger, bunter und multikultureller. Hier findet man Musiker auf der Straße, versteckte Biergärten, eine unüberschaubare Anzahl von Restaurants und Bars, Flohmärkte und all dies, was ein solches lebhaftes Viertel ausmacht. Einige Impressionen:

Der "ACAB"-Biergarten

typische Straßenecke

Natürlich findet man in diesen Vierteln auch einiges mehr an Unterschichten-Kultur, interessant ist dies durchaus trotzdem. Daher fällt mir sowas natürlich sofort ins Auge, wundervoll! (Achtung, Ironie!)

"Zufihl" des Guten ,)

Das wars auch schon an bildlichen Eindrücken aus Dresden, einer wirklich eindrucksvollen Stadt, in der man eigentlich fihl (sic!) mehr Zeit benötigt hätte. So will ich zumindest nochmal hin, um das empfohlene Hygienemuseum zu besuchen.  Tschüss Dresden, vielleicht bis auf ein Wiedersehen!

Blick aus einem der Semperoperportäle

  1. Martin
    April 20, 2010 um 2:32 pm

    schön zu sehen, wo unsere steuergelder hinfliessen. Um meine poulistische Aussage zu verstärken: Fahrt mal nach Dortmund/Essen sonst wohin. Die Wiedervereinigung ist und bleibt für mich finanziell ein ganz großer Fehler, den wir sehr teuer bezahlt haben, bezahlen und noch lange bezahlen werden.

  2. hulza
    April 20, 2010 um 3:26 pm

    Naja, zu erst muss man dann auch wirklich sagen, dass mit dem vielen Geld zum großteil viel Gutes gemacht wurde. Das auch Mist und bürokratischer Unsinn dabei ist, ist normal bei einer solchen Größenordnung.
    Insgesamt ist im Jahr 2009 11,927 Mrd. Euro Soli zusammengekommen, das ist gemessen an anderen unsinnigen astronomischen Summen gar nicht mehr soooviel.
    Und es sind ja auch nicht alle ostdeutschen Städte so schön wie Dresden. genauso wie es in Westdeutschland ja auch reiche, schöne Städte gibt wie München, Heidelberg, Bamberg, etc.

    Nach Essen fahre ich am Samstag. Da wird zb zur Zeit sehr viel Geld investiert: Kulturhauptstadt lässt grüßen. Ich bin gespannt ,)

  3. Martin
    April 20, 2010 um 4:19 pm

    Ja. Die Einheit ist auch 20Jahre her. Ich kritisiere die Einheit ja nicht ansich, sondern Dinge wie den 2:1 Wechselkurs (6:1 bis 9:1 wären wirtschaftlich gewesen).
    Die Gesamtkosten werden auf 1.6 bis 1.9 BILLIONEN € beziffert. Wäre schon witzig mal ein Deutschland zu sehen indem in den letzten 20Jahren dieses Geld (ja, wäre es eh nicht) direkt in Straßen, Gebäude, BILDUNG!!usw. investiert worden wäre.

  4. Tobi
    April 25, 2010 um 11:10 pm

    LOL!

    Das Hygienemuseum ist direkt neben unserem Hotel Oo… ist das WIRKLICH so berühmt?
    Dann sollte ich da ja mal dringend hin😛

  5. hulza
    April 26, 2010 um 8:44 am

    dann geh doch mal hin, wenn dir mal wieder langweilig ist. Ich habs von ‚tontraegerhoerer‘ empfohlen bekommen, obs deshalb berühmt ist, kann ich nur schwer abschätzen ;D

    Ansonsten Abends wirklich mal über die Elbe in die Neustadt – auch viele tolle Restaurants da zu guten Preisen für dich Feinschmecker😛

  1. No trackbacks yet.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: