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Ausflugstipp: Sächsische Schweiz

Auf unserem Wochenendtrip in Dresden gings über Pirna zu einem Tagesauflug in einen der 14 deutschen Nationalparks: die sächsische Schweiz. Hier einige Photos vom Tag in der Natur und Tipps für einen gelungenen Ausflug in den Nationalpark. Faszination pur.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die sächsische Schweiz zu erkunden. Allein über 400 (vierhundert!) Kilometer eingetragene Wanderwege gibt es, es gibt zahlreiche Bergklettersportmöglichkeiten und natürlich kann man auch einfach nur einen ruhigen Tag in naturbelassenem Raum erleben. Letzteres hatten wir vor, auch wenn es zwischenzeitlich schon praktisch gewesen wäre, Wanderschuhe oder zumindest festes Schuhwerk dabei zu haben. (Unbedingt merken: Feste Schuhe sind hier von großem Vorteil!)

Man kann die sächsische Schweiz sehr gut von Dresden per Auto erreichen, es gibt rund um den Park viele Parkplätze oder Parkmöglichkeiten, teils auch per (kostenpflichtigem) Busshuttle. Wir parkten in Rathewalde und pilgerten dann über den „blauen“ Wanderpfad Richtung Bastei – entlang der Schwedenlöcher ging es erstmal steil bergab. Hier konnte man so manche schöne Naturwunderwerke beobachten, aber auch so manches Haus versteckte sich zwischen den Felsen.

Immer weiter bergab geht auf sehr felsigen, aber insgesamt gut gehbaren Wegen. Folgt man weiter unten den blauen Pfeilen beginnt eine nicht enden wollende Treppe. Insgesamt über 800 (!) Stufen verschiedenster Art (Boden, Felsen, Stahltreppen) geht es auf recht anstrengende, aber auch abenteuerliche Weise wieder in die Höhe. (Ich kann mich nicht erinnern, jemals irgendwo solange Treppenstufen hochgelaufen zu sein. 😉   Oben angekommen wird man dann immerhin von einer tollen Aussicht (Kurz links Richtung Aussichtspunkt halten!) belohnt, die wir in der Mittagssonne auch erstmal für eine kurze Pause nutzten.

Von hier aus ist es auch nicht mehr weit zu DEM Highlight der sächsischen Schweiz: der Bastei mit der Felsenburg, ihrer unverkennbaren Felsenbrücke und dem weiten Blick über das Elbtal. Hier lässt man besten die touristischen Möglichkeiten wie Restaurant, Hotels und Kitschläden links liegen und bestaunt die phantastischen Aussichten dieser Plattform.

Über die Basteibrücke kommt man auch zum Malerweg, der bis Rathen führt, und einer der schönsten Wanderwege überhaupt sein soll. Für uns reichte die Zeit dafür aber nicht, und so gings von der Bastei den „gelben“ Weg, eine recht einfache Strecke, zurück nach Rathewalde.

Ich hätte noch stundenlang auf den Felsen herumklettern, die Sonne genießen oder einfach dasitzen und über diese Naturspektakel staunen können. Wo vor tausenden, Millionen Jahren einmal Meer war, erhebt sich heute ein bildgewaltiges Felsgebirge. Manche Menschen fliegen um die ganze Welt, um solche Naturerlebnise mitzunehmen, dabei liegen soviele tolle Eindrücke vor der (sprichwörtlichen) Haustür. Mein Ausflugstipp für alle Deutsch-Urlauber, Dresdenbesucher und Naturfans: die Sächsische Schweiz an der Grenze zu Tschechien. Die (deutsche) Natur beeindruckt mich einfach immer wieder, hier hätte man vermutlich einige schöne Tage verbringen können. Faszination pur!

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  1. April 20, 2010 um 9:28 pm

    Hat ein bisschen Ähnlichkeit mit den Three Sisters am Echo Point in den Blue Mountains. http://de.wikipedia.org/wiki/Three_Sisters_%28Australien%29

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