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John Carneys Musikperle „Once“ (DVD)

Aus der Reihe: Filme, die man gesehen haben sollte. Letzte Woche habe ich einen solchen Film gesehen, der mich überaus beeindruckt hat, und den ich Euch hier nicht vorenthalten möchte: den kleinen, eher unbekannten irischen Musikfilm „Once„.

Die Geschichte des Filmes ist schnell erzählt: Als ein talentierter Straßenmusiker (Glen Hansard) und eine junge Pianistin (Markéta Irglová) aus Tschechien sich in der Dubliner Fußgängerzone begegnen, ahnen sie noch nicht, wie sehr diese Zufallsbekanntschaft beide verändern wird. Er träumt vom musikalischen Durchbruch, während er tagsüber im Geschäft seines Vaters Staubsauger repariert und abends auf den Straßen von Dublin seine Musik spielt. Sie schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch und kann sich noch nicht mal ein eigenes Klavier kaufen, um ihre Musik wenigstens in der Freizeit zu leben. Sobald die erste gemeinsam gespielte Note zwischen den jungen Musikern erklingt ist klar: Sie sind auf einer Wellenlänge. Hier haben sich 2 Menschen gefunden.

„Once“ ist eigentlich gar kein richtiger Film, es ist viel mehr ein Musical. Ein modernes Musical in Filmform. Aber im Gegensatz zu anderen Filmmusicals ist hier nichts zu finden von Pomp, Glitzer und großen Bühnen. „Once“ ist ein ganz wunderbarer Film über eine Liebesgeschichte der besonderen Art, auch die Liebe zur Musik. Wie nie zuvor wird hier die Musik genutzt um die Stimmung aufzufangen oder die Gefühle der Protagonisten auszudrücken – und das gelingt einfach perfekt. Das Erstaunliche daran: „Once“ ist eine absolute Low-Budget-Produktion (2 Wochen Drehzeit,  nur 180.000 Dollar Budget), die meisten Darsteller sind Teile der Crew oder Freunde davon. Sogar der Soundtrack ist von den beiden Hauptdarstellern geschrieben und komponiert. Manchmal sieht man das geringe Budget dem Film an, über die gesamte Länge aber überzeugt „Once“ mit unaufgeregtenm schönen Bildern und einer Story mit viel Herz, die zeigt, wie Musik unser Leben beeinflußen und verändern kann. Wunderbar! Viel besser gehts kaum! Wer Kino und Musik mag, sollte hier mal einen Blick reinwerfen – und reinhören!

Neben dem gefühlvollen „Falling Slowly“, dem Oscargewinner 2007 für den Besten Filmsong, ist mein Lieblingssong des Film dieser hier (leider in recht schwacher Qualität):

  1. Marcel.
    April 28, 2010 um 9:49 pm

    Kannte den Soundtrack schon lange. Gut, dass du mich erinnerst!

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