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Shrek forever after (3D)

Was macht man an einem schönen, sommerlichen Abend? Genau, man geht in den lokalen Blockbusterkonsumtempel, zahlt 13 € für eine Karte mittelmäßiger Platzkategorie und schaut sich das 3. Sequel eines einst erfolgreichen Animationsfilmes an: Shrek. Und weil es ja gerade so aktuell und so toll und hype ist, natürlich gleich in 3D. Shrek forever after – der nun wirklich letzte Teil der Shrek-Reihe -im kurzen Review.

Dreamworks schickt ihren grünen Helden also zum viertel Mal ins Rennen um die Sommerlochkohle. Shrek 3 – der einstimmig unter aller Sau sein soll – ist bisher an mir vorübergezogen, die ersten beiden Teile der Oger-Sage fand ich sympatisch, witzig und für einen lockeren Filmabend allemal ausreichend. Dreamworks ist mit seinen Animationsfilmen technisch nie an Pixar herangekommen, und so versuchten Dreamworks-Produktionen schon immer mehr mit ausgefeilten Charakteren, viel Musik und einem guten Sinn für Humor daherzukommen. Leider klappt dies auch nicht immer, der neueste Shrek-Klamauk reiht sich da ein.

Der Clou der Macher ist es hier, die Geschichte nochmal auf Null zu fahren: Durch einen magischen Wunsch von Shrek ist er zurück in einer Zeit, in der es weder Fiona, noch Esel oder Kater gibt. Das ist grundsätzlich eine prima Idee gewesen, so gibt es wieder sehr viel Spielraum für die Figuren und ihre Charaktereigenschaften. Jedoch wird dieser Zug nicht konsequent durchgedacht – meiner Meinung nach wäre hier an Plot und inneren Zwists mehr möglich gewesen (Wobei zu bedenken ist, dass der Film generell natürlich Kinder ansprechen soll, welche vermutlich mit der Geschichte genug zu kämpfen haben.)

So bleibt es insgesamt bei vagen Andeutungen, was hier möglich gewesen wäre. Vielleicht auch mit einem besseren Soundtrack: Im Gegensatz zum ersten, legendären Teil der Shrek-Reihe fehlen Pophits, die im Ohr bleiben. Diese machten  Shrek 1 erst zum Klassiker, der er heute ist.

Auf der Ebene der Unterhaltung funktioniert „Shrek forever after“ sehr gut. Eine insgesamt überzeugende Storyline, einige gelungene Gags (bis hin zu Kalauern wie „Kater-strophe“ und „Esels-Brücke“), und mit dem fetten Kater und dem bösen Rumpelstilzchen zwei überaus gute Figuren, die Shrek als Hauptfigur eigentlich den Rang ablaufen. Während der Kater für die größten Gags des Filmes sorgt, ist es Rumpelstilzchen, der mit seinen fiesen Blicken und seiner arroganten Art beeindruckt. So ist „Shrek 4“ insgesamt harmlose, aber ganz nette Kinofamilienunterhaltung. Animationstechnisch gibts wenig ausszusetzen, die Witze sitzen überwigend und großteils macht der Film viel Spaß. Auf der anderen Seite verpasst man auch ganz sicher nichts, wenn man hier nicht den Weg ins Kino auf sich nimmt.

6 von 10 Dracheneselbabys.

PS: 3D zum Zweiten, ganz nett, aber auch nicht mehr. Bestenfalls könnte man sagen: Es hat nicht gestört! (Beste Szene der 3D-Technik war im Trailer zu „Konferenz der Tiere“.^^) Das zusätzliche Geld für 3D kann man sich also getrost sparen.


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