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Geschichtsunterricht 2.0

Geschichtslehrer stehen oftmals vor dem Problem, dass ihre Themen und der geschichtliche Stoff für die Schüler zu irrelevant scheinen, weil es für sie zu abstrakt ist. Die Schüler können keinen Gegenwartsbezug herstellen, und verstehen daher selbst einfachste Vorgänge nicht – weil es sie gar nicht erst interessiert. Nimmt man nun einen heutigen Gegenstand, zum Beispiel ein iPhone oder ein MacBook, kann man die Schüler viel besser für die Entwicklungen der Industrialisierung im 19. Jahrhundert begeistern, weil sie verstehen, dass alles zusammen hängt – und sie ohne diese Erfindungen heute völlig anders leben würden. Auch für andere Bereiche und Themen wird man in Zukunft als Lehrer vor allem einen guten Gegenwartsbezug herstellen müssen, um die Schüler zu fesseln.

Für US-amerikanische Schüler gibt es nun den ultimativen Facebook-Gegenwartsbezug. Einprägsamer und witziger kann man den Verlauf des zweiten Weltkrieges wohl kaum darstellen. Ob das die Zukunft des Geschichtsunterrichts ist? Ich bin gespannt.

(Gefunden via Twitter beim Klonblog.)

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  1. ausfriestria
    August 10, 2010 um 1:10 pm

    sehr geil 🙂

  2. August 23, 2010 um 11:27 am

    endlich mal eine vernünfitige geschichtsstunde 😉

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