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Film des Monats: Black Swan (Darren Aronofsky, 2010)

Darren Aronofskys („Requiem for a dream“, „The wrestler“, „The Fountain“) neuester Film „Black Swan“ ist in unseren Kinos angekommen. Und wie nicht anders zu erwarten: ein kleines Meisterwerk. Vordergründig dreht sich die Handlung um Ballett und eine Neuinterpretation von „Schwanensee“, jedoch geht es Aronofsky natürlich um weit mehr: Es geht um menschliche Abgründe, um die Welt hinter der Fassade, und um die ehrgeizige, fragil hübsche Nina, die mit ihrer Rolle zunehmend ihren Verstand verliert. Dabei ist es vor allem Natalie Portman, die ihre Nina so beeindruckend und herausragend spielt, dass es in vielen Szenen beängstigend ist. (Dürfte ihr wohl in einem Monat den Oscar einbringen. Gut so!). Daneben agieren aber auch Vincent Cassel (als harter, aber charmanter Regisseur) , Mina Kunis (als lebenslustiger Gegenpart von Nina) und Barbara Hershey (als beängstigende Mutter) phantastisch. Neben der ausgezeichneten Darstellerriege funktioniert Aronofskys Regie-Arbeit hervorragend: Immer wieder kippt das Drama in gruselige Horrorstreifen-Elemente, wird geradezu zum spannenden Psychothriller und ist dazu bis obenhin mit eindringlichen sexuellen Szenen bereichert. Grandios!

Am Ende bleiben außergewöhnlich ausdrucksstarke Bilder im Kopf hängen. Ein Film, den man nicht mal ebenso nebenbei schaut. Ein kleines Meisterwerk, welches sicher schon jetzt zu den besten Filmen des Jahres gehört.

Aus Zeitgründen gibt es heute hier nur diese wenigen Worten, und ich verweise auf interessante, lesenswerte Reviews:

Wie immer ein ausführliches Review mit Kommentaren und Bildern gibt es in Christians Foyer. Für Max von den siamese-movies ist „black swan“ sogar perfekt. Und Eike Buuusch zieht den gar nicht so weit hergeholten Vergleich zu Finchers „Fight Club“.


(Die tollen Filmplakate via)

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  1. Januar 28, 2011 um 1:09 pm

    Dieser Film hat gute Kritik bekommen. Er schreibt sich bestimmt in die Kinogeschichte ein. Ich stimme dem zu, dass „am Ende außergewönlich ausdruckstarke Bilder hängen bleiben“.

  2. Januar 29, 2011 um 10:00 am

    Dem kann ich nur zustimmen, und neben einem Oscar für Natalie Portman sollte unbedingt das Sounddesign auch einen erhalten. Was auf der Tonspur an vieldeutigem Horror/Terror/Grusel erzeugt wird, ist grandios!

  3. Herta
    Februar 18, 2011 um 12:53 pm

    Meiner Meinung nach soll Natalie Portman mit dem Oskar-Preis ausgezeichnet werden. In dem Film sieht man, wie viel Mühe sie sich gegeben hat, um den hohen Ansprüchen der Rolle, die sie gespielt hat, entgegenzukommen.

  4. März 18, 2011 um 6:38 pm

    Der Film war wirklich genial Vor allem die Dramaturgie am Ende mit dem Auftritt. Durch die laute Musik hat man sich wie in nem Orchester gefühlt. In der Tat der beste Film des Jahres bisher. Da wird nicht viel rankommen…

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