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Netzkultur-Tipp 4: Fitzelkönig von catenaccio

Jeden Tag werde ich mit tausenden Links und Artikeln bombadiert, hauptsächlich sind dies aber die immer gleichen „Leitmedien“ und sowieso schon bekannten Blogs. Daher habe ich mich entschlossen, hier öfter mal kleine Projekte und Blogs im Internet vorzustellen, welche mehr Besucher verdient haben. Für Euch als Tipp, aber auch für mich als Erinnerung. Denn Netzkultur ist lebendig, besonders in diesen kleinen, unbekannten Formaten. Teil 4 heute mit einer wahren Fitzel-Aktion von Jens Peters aka catenaccio.

Schon wieder Fußball? Schon wieder Fußball. Ich wollte dies hier schon viel länger vorstellen, bin aber leider nicht dazu gekommen. Aber weil @catenaccio heute Geburtstag hat, passt das prima. In diesem Sinne auch noch: Alles Gute😉 Manchmal bin sogar ich überrascht, was sich manche Menschen Tolles ausdenken oder verwirklichen, und gerade im Bereich Fußball scheint der Enthusiasmus gigantisch zu sein.

Welche ist die Szene des Spieltages? Was ist heute passiert? Welche entscheidende Aktion rund um die Bundesliga wird nicht vergessen werden? All diese Fragen stellen sich vermutlich viele Fans jedes Spieltags-Wochenende. Jens Peters hat dazu ein Projekt namens Fitzelkönig angefangen zu verwirklichen, welches Szenen aus dem Bundesligaalltag einfängt, und in Farbe auf einem schwarz-weißen Hintergrund hervorhebt. Dabei kommen ganz skurille kleine Videos heraus, die toll und aufwändig eine neue Kunstform (so finde ich!) präsentieren. Zum Beispiel das schon zu sehende 20-sekündige Fitzel-Video zu Gomez‘ Fehlschuss vor dem Tor oder Huntelaars Hakentor.

Noch beeindruckender als das Resultat ist aber eigentlich der Aufwand, den Peters betreibt. „Szene auswählen. Schneiden. Bilder löschen damit der Stopmotion-Effekt entsteht. Zweifach ausdrucken. Fitzeln. Also ausreißen – daher kommt auch der Name. Dann zusammenkleben. Dann jedes Blatt fotografieren. Bearbeiten. Zuschneiden. Je nach Fitzelkönig mit Photoshop noch nachbearbeiten. Dann ab ins Schnittprogramm. Zusammenfügen. Einblendungen rein. Sound drauf. Exportieren. Fertig.

So schaut das entsprechende MakingOf aus:

Weil solcher Aufwand, solche Mühen und solche Kreativität belohnt gehört, ist das mein aktueller Netzkultur-Tipp. (Darüber hinaus ist selbstverständlich der ganze Blog catenaccio sehr lesenswert!). Hoffentlich gibts da über die Rückrunde noch mehr tolle, faszinierende Videos.

  1. Januar 9, 2012 um 5:04 pm

    Wow. Danke für diese famose Huldigung!

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