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Welttag des Buches: Lesefreu(n)de

Dem Lesen wurde schon oftmals der Tod voraus gesagt. In letzter Zeit habe ich ein anderes Gefühl: Es wird wieder vermehrt über tolle, lesenswerte Bücher gesprochen und diskutiert. Kurzum: Lesen ist wunderbar, und dies hat jetzt eine gemeinsame Aktion von Stiftung Lesen, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und deutschen Buchverlagen noch einmal verdeutlicht. Zum Welttag des Buches werden Bücher verschenkt, um die Freude und die Lust am Lesen mit Freunden oder Unbekannten zu teilen.

Die Idee dahinter: Hier konnten sich im Februar 33.333 Menschen registrieren lassen, um ein Bücherpaket zu erhalten und die Bücher zu verschenken. Insgesamt 25 Titel waren wählbar, darunter bekannte Werke bis zu eher unbekannten Titeln, eine bunte Mischung aus deutschen und internationalen Autoren und ein vielfältiges Spektrum an Genres: Zwischen NS-Brief-Roman und aktueller Teenie-Twilight-Serie, zwischen skandinavischem Krimi und britischem Klassiker.

Die Aktion „Lesefreunde“ wollte anregen dazu, wieder mehr Bücher zu verschenken, wieder vermehrt für Lesefreude zu sorgen und das Lesevergnügen zu teilen und den ein oder anderen vielleicht auch daran erinnern, das Lesen wieder für sich zu entdecken – gerade in einer Bildschirm-überfordernden Zeit kann eine Stunde alleine mit einem Buch sehr heilsam sein.

Heute, am Welttag des Buches, endet die Aktion und die Bücher sind nun bei den „Verschenkern“, und können dementsprechend nun verteilt, verschenkt und verbreitet werden.

Weil ich die Aktion „Lesefreunde“ super finde, und das Lesen allgemein sehr schätze, habe ich mich natürlich auch registrieren lassen und möchte die Bücher und das Lesen auch hier fördern. Ich habe mich für die Kurzgeschichten des Ferdinand von Schirach entschieden. Seinen ersten Band Verbrechen fand ich richtig stark, und den zweiten Teil Schuld hatte ich noch nicht gelesen. Seine kurzen Geschichten über faszinierende und unglaubliche Verbrechen, Schuld und Sühne sind leicht zu lesen, in einfacher Sprache verfasst und bieten einen leichten Ansatz mal wieder ein Buch in die Hand zu nehmen. Perfekt für diese Aktion.

Ferdinand von Schirachs "Schuld" in der Aktion-Lesefreunde-Version

Warum genau blogge ich nun darüber? Zum einen darauf aufmerksam zu machen, dass auch im vermeintlich veralteten Buch-Bereich viel passiert, und solche Aktionen gut angenommen werden. Und zum anderen natürlich, weil ich noch einige Bände hier liegen habe. Bisher habe ich Schuld vor allem spontan verschenkt – wer sich aber von mir ein eigenes Exemplar sichern will, kann mir gerne schreiben, mich ansprechen oder natürlich hier kommentieren. Das Lesevergnügen teilen und damit auch Freude verschenken (auch wenn es bei Schirachs Geschichten wohl weniger Freude ist), da mache ich gerne mit.

Viel Spaß beim Lesen! 😉

PS: Richtig empfehlenswert aus der Reihe der Aktion ist übrigens „Adressat unbekannt“ von Kathrine Kressmann Taylor, welches ich selbst geschenkt bekommen habe. Faszinierend, textlich großartig und eindrücklich.

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  1. Susanne
    Mai 2, 2012 um 10:03 am

    Ich würde mich sehr über ein Buch freuen! Ich hatte mich auch für die Aktion angemeldet, bin aber leider zu spät dran gewesen und gehöre nicht zu den 33.333 Buchschenkern. Das Buch „Schuld“ kenne ich nicht wirklich. Da ich schon sehr lange nicht mehr richtig zum Lesen gekommen bin und Du es als guten Einstieg, mal wieder ein Buch in die Hand zu nehmen, bezeichnest, wäre es ideal für mich. Vielleicht hast Du ja noch ein Exemplar, was noch keinen neuen Besitzer gefunden hat …

  2. Sinni
    Mai 3, 2012 um 6:35 pm

    Hast du noch ein Buch für mich übrig? Ich liebe Bücher total und habe mich richtig geärgert, dass ich diese geniale Aktion verpasst habe. Würde mich sehr freuen, wenn du dich bei mir melden würdest 🙂

  3. scardanelli
    Mai 7, 2012 um 2:50 pm

    „Adressat unbekannt“ ist tatsächlich richtig gut. Danke nochmal für den Tipp!

  4. hulza
    Mai 7, 2012 um 7:21 pm

    Hallo Susanne und Sinni, sorry für meinen späten Kommentar 😉 Ich werde mich mit Euch in Verbindung setzen, natürlich bekommt ihr ein Exemplar.

    @scardanelli: Immer gerne 😉

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