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Platten des Monats. April 2012.

Leider etwas verspätet gibt es heute meine Lieblingsplatten des vergangenen Monats, und damit meine ultimativen Musikempfehlungen für den Monat April. Mit dabei etwas Mainstream-Folk aus Island, Blues-Rock aus Alabama und traumhafter Dubstep aus London.

Burial muss ich Lesern dieses Blogs wohl nicht mehr vorstellen – zu oft schon habe ich von dem jungen Londoner William Bevan geschwärmt. Seine neue „Kindred„-EP gehörte eigentlich schon in die Märzvorstellungen, denn erschienen ist sie Ende Februar, doch da hatte ich dies verpeilt. Daher hier: Umso eindrücklicher. Denn das britische Dubstep-„Wunderkind“, wie er seit den Meisterwerken „burial“ & „Untrue“ immer wieder genannt wird, ist mit einer großartigen EP zurück.

Was gibts?
Wo Burial draufsteht, gibt es zu 100% traumhaften Dubstep, voller atmosphärischer Tiefe, die einen als Zuhörer in einen Sog reißt und nicht so schnell frei lässt. Kein anderer schafft solche Spannungen in einem einzigen Track. Liebe!

Anspieltipp: 

Bei 3 Tracks mit einer Gesamtspielzeit von 30:43 sollte man das schon als Ganzes fassen, aber bitteschön: Ashtray Wasp.

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Irgendwann hörte ich „Hold on“, und ich verliebte mich sofort: In diese Stimme, die mich fast schlagartig an Janis Joplin, oder vielleicht auch eine Aretha Franklin erinnerte. Dazu diese Blues-Gitarren und dieser feine Rock-Rhythmus, zu dem man fast sofort lostanzen will. Die Alabama Shakes überzeugten mich quasi sofort. Das Debütalbum Boys and girls, was im April nun erschien, ist sehr gelungen.

Was gibts?

Southern Blues-Rock, und dazu eine große Prise Soul. Der vor allem durch die markante Stimme von Sängerin Brittany Howard geprägt wird, und der leicht im Kopf bleibt. Sie ist der Garant für ein gutes Album.

Anspieltipp:

Natürlich der Opener Hold on. Was für ein Song.

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Mainstream muss nicht immer schlecht sein. Das beweisen aktuell die Isländer von Of Monsters and Men. Ihre Single „Little Talk“ ist sogar in Deutschland weit oben in den Charts und dudelt sogar im Radio. Meistens kein gutes Zeichen, doch Of Monsters and men machen einfach guten Pop, wunderbaren Indie-F0lk. Sicher: Ihr Debütalbum „My Head is an animal“ ist nichts Neues, aber einfach eine gute Platte.  Musik aus Island – immer wieder wunderschön.

Was gibts?

Folk-Rock, der an die Mumford and Sons, aber durch die beiden (männlich und weiblich) Gesangparts vor allem an Arcade Fire erinnert. Im Stile dieser Bands liefern die Isländer hier ein eingängiges Indie-Album, zu dem sich bestens mitsingen und tanzen lässt. Lalalalalalala.

Anspieltipps: Neben der oben genannten Single vor allem From Finner, Six weeks und das ruhige Love Love Love.

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Was gabs sonst noch gutes? 

  • Das Coachella-Festival begeistert mit Auftritten von At the Drive in, Radiohead oder Modeselektor feat. Thom Yorke. Alle Auftritte waren im Netz zu sehen, sind aber leider alle wieder raus.
  • Jack Whites erstes Singlealbum „Blunderbuss“ ist eine wirklich nette Retrorock-Geschichte. Kann man durchaus empfehlen, zB „Love is Blindness“.
  • Florence and the Machine war bei „MTV Unplugged“, und überzeugt dabei vor allem mit ihrer Interpretation von Johnny Cashs „Jackson“, das sie zusammen mit Josh Homme vorträgt. Das ganze Album ist nun erhältlich und wie gewohnt bei Frau Welch sehr stark.

  1. Call Me Appetite
    Mai 8, 2012 um 2:25 pm

    Alabama Shakes ist in der Tat eine tolle Band. Sollte öfters erwähnt werden.

    • Call Me Appetite
      Mai 8, 2012 um 2:26 pm

      resp.“sind….“

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