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The Rapture live in Frankfurt (Zoom, 9.5.12)

Die New Yorker DFA-Rasselbande The Rapture veröffentlichten im vergangenen August vielleicht das House-Album des Jahres. Verspielte Tracks, Gute-Laune-Disco-Musik, viele eingesetzte Instrumente und über allem der wunderbare Gesang von Frontmann Luke Jenner. Überfällig sie endlich mal live zu sehen, und die Gelegenheit bot sich diese Woche im Frankfurter Club Zoom (ehemals Sinkkasten).

Jedes Festival hat diesen Moment, den Du nicht vergisst. Diesen Moment, der sich musikalisch einbrennt. Auf dem Nachtdigital 2011 war das sicher, als gegen 11 Uhr morgens Dixon diesen Song spielte, diesen Song, der uns alle verzauberte, und der noch vor seiner eigentlichen Veröffentlichtung 3 Wochen später zum Hit wurde: How deep is your Love? – Keine (gute) Party, bei der wir im vergangenen Zeitraum nicht zu diesem Song tanzten.

Das aktuelle Album „In the grace of your Love“ ist um diesen großartigen Hit aufgebaut – dieses verspielte House-Element gemischt mit dieser puren Disco-Pop-Attitüde. Doch braucht sich keiner der anderen Tracks davor zu verstecken. The Rapture sind mit ihrem dritten Studioalbum auf der Höhe der Zeit und liefern den perfekten Sound für ausgelassene Stunden.

Und genau das machen sie im Frankfurter Club Zoom (kurzfristige Verlegung aus dem eigentlich geplanten Cocoon) auch deutlich: Als Einstieg „In the Grace of your love„, der Titeltrack mit seinem langen „Ohoohoho“-Mitsing-Part. Danach gehts Schlag auf Schlag: „Never die again“ und „Pieces of the world we love„. Pausen gab es kaum, die Spielfreude der vier Jungs auf der Bühne war groß und so ging es auch ohne große Plaudereien immer direkt weiter. So wie ich es mag.
In der Mitte des Konzertes ein früher Höhepunkt: Die „Fast-schon-Klassiker“ Whoo! Alright – Yeah… Uh Huh und House jealous Lovers direkt hintereinander. Großartig, und die „Cowbell“ immer mit dabei. Schön auch: Das Konzert war gut besucht, doch genau so, dass man ausreichend Platz hatte zum Tanzen, Bier trinken und feiern. Besonders verrückt finde ich ja auch „Come back to me“ mit seinem unwiderstehlichen Akkordeon-Part: Toll!

Leider war nach ziemlich exakt 40 Minuten und 12 Songs schon Zeit für die erste Bühnenpause und dann für die Zugaben: „Children„, „Miss you“ (mit seinem schönen Mitsingpart ohoo, how i miss you….) und selbstverständlich „How deep is your love?“ in der ausgedehnten, ewig langen Live-Version. Das war schon ziemlich großartig, und es hätte noch lange so weitergehen können. So bleibt nach einem schönen Abend der einzige Kritikpunkt, dass es mit einer Spielzeit von etwa einer Stunde viel zu kurz war. Trotzdem bekommt das Konzert in der Gesamtwertung eine prima Note, und für alle die Empfehlung die New Yorker mal live zu sehen! Gerne wieder.

 // Bildnachweis: Da ich selbst keine gemacht habe, bin ich bei der Suche nach guten Photos des Konzertes bei Christoph Seubert gelandet, der so freundlich war, mich hier eines seiner schönen Photos veröffentlichen zu lassen. Dort gibt es noch mehr tolle Photos, auch von Konzerten von anderen großartigen Künstlern wie whomadewho, TEED oder Feist. Klickt Euch rein.

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