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Island – on the road

3 Wochen Island-Abenteuer sind zuviel, um sie in einem einzigen Post wiederzugeben, daher gibts nun einige Artikel: Den Start macht der „Unterwegs-auf den Straßen-Part“, ein großer Teil einer jeder richtigen Island-Reise. Wir waren insgesamt etwa 3800 km mit dem Auto unterwegs, und jeder einzelne war es wert. Denn hier gilt noch mehr als sonst: Der Weg ist das Ziel. On the road in Iceland.

Iceland

Der Nachteil einer Reise in der Off-Season Herbst ist sicher, dass einer der interessantesten Gebiete Islands, das Hochland, gesperrt ist. Mit dem ersten Schnee (dieses Jahr Anfang September) werden die (meisten) dortigen Routen für Autos gesperrt, und sind erst wieder im Frühling/Sommer offen. Die meisten anderen Straßen der Insel sind aber auch im Herbst/Winter gut befahrbar. Da die Isländer nach der Weltwirtschaftskrise 2009 sehr stark in den Ausbau des Straßennetzes investiert haben (Konjunkturpakete > Arbeitsplätze) sind in den letzten 3 Jahren sehr viele Bereiche geteert worden; die berühmte Ringroad (ca. 1400 km), welche die Insel einmal umrundet, ist mittlerweile bis auf einen kurzen Pass komplett sauber geteert.

Iceland

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Viele schöne Ecken erreicht man aber auch heute immer noch nur auf Schotterpisten, die in unterschiedlichem Zustand sind: Von der gut befahrbaren „Hauptstraße“ bis zu nahezu unfahrbaren Gassen. Mit unserem gekauften alten Toyota OHNE 4×4 waren manche Strecken hart. Oft dachte ich, das schafft die kleine Kiste nun nicht mehr. Jede größere Steinschlag wurde mit einem kurzen Bangen bedacht. Lässt man sich allerdings auch etwas auf diese Strecken ein, entdeckt man natürlich auch viele wunderbare Ecken des Landes, die abseits der üblichen Touristenrouten liegen. Und hier liegt dann trotz des Hochland-Verlustes ein großer Vorteil eines Herbstbesuches: Man ist nun fast vollständig allein unterwegs.

Iceland

Iceland

Nur sehr selten ging es tatsächlich für uns nicht weiter, wie hier oben zu sehen am beeindruckend großen Kárahnjúkar-Staudamm. Schafe auf der Straße dagegen haben wir irgendwann aufgehört zu zählen: Sicher Hunderte. Gesehene Schafe beim Fahren: ∞. Wettertechnisch hatten wir auf den Straßen wohl relativ viel Glück, zwei Wochen vorher steckten viele Urlauber und Einheimische im Norden fest aufgrund zuviel Schneefalls. Da hatten wir auch einiges von, aber alles in normalen Maße, so dass nie größere Probleme auftauchten.

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In Island herrscht ein generelles Tempolimit von 90 km/h – und zum ersten Mal fand ich dies nicht bedrückend, im Gegenteil: Ich erwischte mich oft dabei, wie ich mit 50, 60 km/h durch die Landschaft schlich, weil ich rings um mich herum alles aufnahm, diese unglaublichen Landschaften, diese tollen Panoramen, dieses einzigartige Land. Mehr als jemals zuvor genoss ich selbst verregnete Tage im Auto.

Unterwegs in diesem Land heißt sich frei fühlen, die Einsamkeit und die Ruhe der Landschaften zu genießen und beeindruckende Naturwunder links und rechts von jeder Straße zu entdecken.

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