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Island 2012 – in Worten und Zahlen

Der letzte Artikel zu meiner eindrucksvollen Island-Reise. Man merkt schon hier im Blog, wie nachhaltig dieses Land jemanden wie mich begeistert. Lange genug habe ich nun Photos hochgeladen, jetzt sollen noch einige „harte“ Fakten dazukommen, und einige Erinnerungen. Enjoy!

Skaftafell Campingsite IcelandIsland ist ein Land der Rekorde, besonders alle möglichen Natur-Rekorde, vom größten Gletscher, zu großen Wasserfällen. Aber Island ist nicht nur die Insel im Norden mit den Vulkanen, dem Eis und den rauen Küsten. Island ist mehr als ein Besuch des Golden Circle, mehr als der bekannte Geysir, mehr als Eyjafjallajökull.

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Im Flieger gab es zur leichten Unterhaltung einige witzige Facts, die alle so begannen: „The most amazing thing about Iceland is not…“. Lasst es mich vervollständigen.

  • Das wunderbarste an Island ist nicht, dass es grandiose Gletscherseen gibt, sondern dass es jeden Samstag überall im Land die „Nammi“ (Süßigkeiten) für 50% gibt.
  • Das wunderbarste an Island ist nicht, dass es unglaubliche Naturphänomene wie Geothermalgebiete gibt, sondern dass man spontan abends bei einem Rentnerpaar im Gästezimmer unterkommen kann.
  • Das wunderbarste an Island ist nicht die beeindruckende Lava-und Bergwelt, sondern die Gastfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Isländer, selbst unter schwierigen Bedingungen.
  • Das wunderbarste an Island ist nicht das oft atemberaubende Panorama an der Straße, sondern dass der Premierminister im Telefonbuch steht, und man an seiner Haustür klingeln kann.
  • Das wunderbarste an Island ist nicht die bekannte Blaue Lagune, sondern die zahlreichen kleinen „Hot tubs“, in denen man alleine abseits des Weges Wasser und Natur genießen kann.
  • Das wunderbarste an Island ist nicht das grandiose Wasserfallschauspiel überall, sondern dass die meisten Isländer an Elfen, Zwerge und Trolle glauben (und dazu Dissertationen abgefasst werden).
  • Das wunderbarste an Island ist nicht das sauberste Wasser der Welt, sondern dass alle Jungs nach ihrem Vater und alle Mädchen nach ihrer Mutter heißen (und man sofort erkennt, wenn der Vater nicht bekannt ist).
  • Das wunderbarste an Island ist nicht das Betrachten der traumhaft schönen Polarlichter, sondern dass es keinen einzigen McDonald’s im ganzen Land gibt.
  • Das wunderbarste an Island ist nicht ein ausbrechender Vulkan, sondern dass man sich bei jedem Wetter wohl fühlt und jedes Stück des Landes einzigartig ist.

Ich könnte ziemlich lange so weitermachen. Ihr versteht schon was ich meine: Die schönsten Seiten des Landes entdeckt man erst beim Reisen und Quatschen, nicht beim Besuchen der Touri-Highlights.

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Unsere Tour in Zahlen und Worten:

Gefahrene Kilometer: ~3800 (davon etwa 3000 beim Rundtrip, 800 vorher im Süden).

Liter Benzin verbraucht: ~265.

Gelaufene Kilometer: leider nicht festgehalten, unzählige.

Unterkünfte: 6x Guesthouse Reykjavík, 4x Sleepingbag accomodation on tour, 1x Hostel, 1x Youth hostel, 3x camping place, 5x sleepingbag accomodation at Vatnsholt. Alle spontan, keine Vorbuchung.

Wetter: -1° bis 10° C. Regen, Sturm, Schnee, Nebel, Wolken, Sonne, Eis, Wind: alles dabei.

Scheiß Tage: 1.

Free-Coffee an den OLIS-Tankstellen: ~10 (jeden tag unterwegs).

Reifenwechsel: 2.

Fast-Food: 2 (1x Subway, 1x Burger mit Pommes in Reykjavík).

Ungewöhnlichstes Essen: Gegrillter Wal, Pferdegulasch.

Bester (isländischer) Schnaps: Brennivín.

Photos geschossen: ~1200.

Tiere: Schafe (…), Hunde, Katzen, Kaninchen, Pferde, Ziegen, ein Rabe, und ein Schwein namens Skinka.

Museen: 4.

Highlights: Endlose Einsamkeit, Hot Tub bei Fludir, Naturromantik pur, Schnorcheln in der Silfra, Gletschertour, Myvatn, Lagune des Nordens, Skaftafell, Jökulsalon, Polarlichter, Reykjavík-Film-Festival.

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Mal sehen, wie lange es dauert, bis ich wieder in dieses Land reise. Hoffentlich nicht allzu lange, die Westfjorde warten schon😉

Hier weitere Links zu einigen meiner Photos:

1. Natur und wandern. 

2. Land aus Feuer und Eis.

3. Die Wasserfälle.

4. On the road.

5. Reykjavík.

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  1. Nana
    November 8, 2012 um 10:34 pm

    Schade, dass keine Musikempfehlungen mehr kommen. Dennoch – schöne Bilder von Island🙂

  2. hulza
    November 9, 2012 um 5:27 pm

    Dankeschön! Ich gelobe Besserung😉 zZ muss die „richtige“ Arbeit leider vorgehen:/

  3. Marcel R.
    November 16, 2012 um 3:46 am

    Oh, war länger nicht mehr auf Twitter und hab deine Berichte jetzt erst gelesen. Danke! Du inspirierst nach wie vor!

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