Archive

Posts Tagged ‘Photographie’

Sommer in Mainz

Während meine ganze Family grad irgendwo in der Welt herumspringt, bin ich meistens am Schreibtisch. Normalerweile ist das ja eher andersrum. Das schöne aber ist ja, dass ich in einem Ort wohne, der oft schöner ist als viele Urlaubsorte auf der Welt. Also, Teil der aktuellen Schreibtischarbeitsüberlebensstrategie(*Begriff geklaut bei Laurelie) ist: Versuchen sooft wie möglich raus, in die Stadt, in die Weinberge, in die Natur. Und ab und zu diese Momente festhalten und die Kamera betätigen.

.

.

.

Ich liebe den Herbst.

Oktober 24, 2011 Hinterlasse einen Kommentar

In Zeiten, wo die meisten Deutschen sowieso über alles und jeden meckern und motzen, ist das Wetter immer noch der beliebteste Punkt sich aufzuregen. Der fehlende Sommer, die kalten Tage, Regen, Wind…ach, eigentlich hat der Deutsche immer etwas zu meckern. Und Herbst geht ja gar nicht: die Tage werden kürzer, das Laub fällt hinunter, es wird kalt und ungemütlich.

[Im Biebricher Schlosspark, Blick auf die Mosburg]

Bei mir war das solange ich denken kann genau andersherum: Ich konnte nie viel mit Schnee oder übermäßiger Hitze anfangen. Stattdessen liebte ich immer schon den Herbst. Golden oder verregnet, warm oder kalt. Herbst ist so wunderbar viefältig. Wenn sich die Blätter der Bäume verfärben und die Wälder in diese wunderbaren Farben tauchen, oder wenn Du inmitten von tosendem Wind auf dem Deich an der Nordsee stehst (und als Kind einen großen Lenkdrachen steuerst, der dich fast mitnimmt), oder auch wenn die Tage so perfekt klar sind wie die vergangenen Tage. Das ist Herbst, und das ist wunderschön. Gemeinsam mit Freunden die Gegend bestaunen, ein Eis-Café am Rhein (oder besser: am Meer) besuchen und draußen sitzen, und abends gemütlich eine heiße Tasse Schokolade oder einen trockenen Rotwein. In meinen Augen gehts kaum besser.

[Wandern auf dem Bärenpfad im Saarland]

Vor allem das warme Licht des goldenen Oktobers ist für mich immer wieder ein Jahreshighlight. Alles taucht in diese etwas hell-rötlichen Farben, wirkt etwas unwirklich und gerade deshalb so sympatisch und schön. Bei so tollen Barockgebäuden wie dem Biebricher Schloss natürlich umso schöner.

[Biebricher Schloss, Rheinseite]

Kommt mir nicht mehr mit „Herbst ist blöd“-Sprüchen. Ich liebe den Herbst einfach, und das könnt ihr mir auch gar nicht ausreden 😉 Ihr müsst es nur selbst erleben. An solchen Tagen kann selbst die kalte, hässliche Industriewelt ihren eigenen romantischen Flair entwickeln und mit schönen Motiven glänzen.

[Industriepark Kalle-Albert, Wiesbaden]

Und jetzt verzeiht mir dieses sentimentale Photo-Gequatsche hier, aber musste mal sein. Bald schon schreib ich auch wieder über Serien und neue Musik. 😉

Hauptstadtimpressionen

Januar 18, 2011 Hinterlasse einen Kommentar

Wer hier ab und zu reinschaut, wird es bemerkt haben: Das (!) Blog stagniert. Aktuell zu wenig Zeit und zuviel anderes im Kopf um hier ernsthafte Texte zu schreiben. Ich gelobe in der kommenden Woche Besserung. 😉 Für die Zwischenzeit gibts einige – wenige – Eindrücke aus unserer Hauptstadt. Berlin, wie es ist: dreckig, urban, attraktiv, schön, spannend, häßlich, kulturell, musikalisch. Anders als jede andere Stadt in Deutschland.

Alle Photos aufgenommen mit einer kleinen Kompakten (Powershot Xs 200 is), Zeitraum: 13.-17.1-2011.

.

.

.

.

.

.

.

Love Family Park 2010 – Impressionen

15 Jahre schon Love Family Park auf der "heiligen Wiese".

Love Family Park, die „15 years anniversary Edition“. 15 Jahre also schon Techno, Freakshow, Sonnenschein und Party auf den Mainwiesen* in Hanau. (*seit 1998, vorher auch schon in Hanau.) Auch 2010 war eines garantiert: Sonne ohne Ende, Hitze, und viele Menschen aus der ganzen Welt. Unglaublich, aber wahr: Eine Gruppe Australier (!) reiste extra für das Event an.

PLUS:

– Tolle Musik ( sei es nun Reboots Hymnentechno, Karottes Partyhouse, Étience de Crécys Frenchhouse, die minimalen Elemente von Loco Dice oder das ewige 7-Stunden-Set von Papa Väth. Ziemlich großartig!)

– Getränkesituation schnell und einfach, dazu die kühlenden Wasserduschen (super Idee!). Alles im Griff!

– Schöne bunte Deko, guter druckvoller Sound, friedvolle Stimmung, Chillen auf der Wiese, und ein schöner Abschluss mit Feuerwerk.

MINUS

– Einlass immer noch große Katastrophe. Stunden anstehen – und dann nicht mal kontrolliert worden.

– Preise. 5 € für Wasser (gerade bei Temperaturen von 30 Grad und mehr) oder 5 € für eine Currywurst sind eigentlich eine Frechheit.

Genug der Worte, weitere Impressionen in Bildform:

.

.

.

.

.

.

.

.

(Alle Photos von mir, dürfen unter Angabe meines Namens verwendet werden.)

Wochenendtrip nach Dresden

April 19, 2010 5 Kommentare

Äußerst kurzer, aber wunderschöner und durchgeplanter Wochenendtrip in eine der schönsten Städte überhaupt: Dresden (Manche sagen ja sogar der ganzen Welt 😉 ). Anstatt das Flugzeug zu nehmen, hatten wir uns (zu sechst) für einen Roadtrip mit VW-Bus entschieden – und dies war spätestens mit der Vulkanwolke und dem folgenden europäischen Flugverbot die beste Wahl gewesen.

Blick von der Kreuzkirche "Dem Himmel ein Stück näher".

Schon an diesem Bild wird deutlich, dass Dresden immer noch eine große Baustelle ist. Selbst über 60 Jahre nach den verheerenden Bombenangriffen ist noch nicht wieder alles, wie es mal war. Vieles in dieser Stadt wirkt daher neu und absichtlich angelegt: Genau das vermag die historische Altstadt und die berühmte Elbe-Promenade auch so schön und unvergesslich machen. Wir hatten einen wunderbar sonnigen Tag in dieser Altstadt und schauten uns die „Touri-Highlights“ an: Frauenkirche, Semperoper, Zwinger und co. Besonders der Zwinger fand bei uns Gefallen und lud zu einer ausgedehnten Sonnenpause: (Klick für Großansicht)

Zwinger, 1

Zwinger, 2

Faszinierend: Die große Menge an Bratwurstständen vs. die geringe Menge an ausländischen Lokalen wie z.B. Dönerbuden. Besonders schön: die große Porzellanwand in der Nähe der Elbe. Empfehlenswert!

typisch in der Altstadt

Arthur der Schwache vor Porzellanwand

Der schönste Teil des Tages war vermutlich im Biergarten auf der Neustadt-Elbe-Seite: Ein kühles Blondes, Blick auf die Altstadt-Kulisse, super Wetter und dabei Bundesligakonferenz. Das nenn‘ ich Urlaub 😉

Man könnte noch viele Postkartenmotive zeigen, aber wie in jeder größeren Stadt sind eigentlich die Szeneviertel abseits der touristischen Gebiete wesentlich interessanter und beachtenswerter, denn die dortigen Motive findet man nicht auf jeder 2. Postkarte oder den üblichen Urlaubsbildern.

So war unser Abstecher in die nördliche Neustadt echt interessant und jedem Dresden-Urlauber nur ausdrücklich zu empfehlen: Man bekommt ein völlig anderes Gesicht dieser Stadt zu sehen, nicht minder schön, aber abwechslungsreicher, auch dreckiger, bunter und multikultureller. Hier findet man Musiker auf der Straße, versteckte Biergärten, eine unüberschaubare Anzahl von Restaurants und Bars, Flohmärkte und all dies, was ein solches lebhaftes Viertel ausmacht. Einige Impressionen:

Der "ACAB"-Biergarten

typische Straßenecke

Natürlich findet man in diesen Vierteln auch einiges mehr an Unterschichten-Kultur, interessant ist dies durchaus trotzdem. Daher fällt mir sowas natürlich sofort ins Auge, wundervoll! (Achtung, Ironie!)

"Zufihl" des Guten ,)

Das wars auch schon an bildlichen Eindrücken aus Dresden, einer wirklich eindrucksvollen Stadt, in der man eigentlich fihl (sic!) mehr Zeit benötigt hätte. So will ich zumindest nochmal hin, um das empfohlene Hygienemuseum zu besuchen.  Tschüss Dresden, vielleicht bis auf ein Wiedersehen!

Blick aus einem der Semperoperportäle

Winterwunderland im März

März 8, 2010 5 Kommentare

Nach etwa 15cm Neuschnee am Samstag hatten wir nochmal ein komplettes Winterwochenende, und das Anfang März. Schon erstaunlich, dieser Winter 2010. Bei wundervollem Sonnenschein und wolkenfreiem Himmel war die eisige Kälte dann aber ganz gut zu verkraften 😉

So macht ein Sonntagnachmittag Spaß. (Alle Bilder mit der neuen Kompakten, Powershot SX 200 IS, per Klick im Großformat)

Einsamer Trompeter beschallt den Westerwald

Spaziergang in der Sonne

Mit dem Sonnenuntergang nach Hause

Schon am Vorabend war durch die Wetterlage einer der wunderschönsten, faszinierendsten Sonnenuntergang seit langem am Horizont zu bewundern. (Leider bin ich vom Motiv unten etwa 1,5-2 km Luftlinie entfernt, was eindeutig zu viel für die Kompakte ist…)

Sonnenuntergang im März, Hachenburg

%d Bloggern gefällt das: