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Stieg Larssons „Verblendung“ im Kino

Oktober 3, 2009 3 Kommentare

Der meistgeklickte, meistgelesene und meistgesuchte Post meines kleines Blogs ist – Trommelwirbel –  über die Verfilmung der großartigen, grandiosen Milleniumtrilogie von Stieg Larsson. Das ist bezeichnend für den Erfolg dieser dreiteiligen Buchserie über den Journalisten Mikael „Kalle“ Blomkvist und die geniale Hackerin Lisbeth Salander: „Verblendung“ war 2008 das meistgelesene Buch der EU, Larsson der zweitmeistgelesene Autor der Welt (nach Khaled Hosseini). [Larson kann diesen Erfolg übrigens gar nicht mehr genießen, er starb ganz kurz nach Fertigstellung der Bücher nach einem Herzinfarkt 2004.] Das zumindest konnte ich damals beim Lesen noch nicht erahnen – aber wie überdurchschnittlich gut diese Bücher sind, war auch mir schnell klar. Vor allem immer dann, wenn man mal wieder nicht aufhören konnte zu lesen. Nun also die Verfilmung, die nicht lange auf sich hat warten lassen. Verständlich bei einem solchen Erfolg. Ich bin ja bekanntermaßen sehr kritisch bei Romanverfilmungen, das geht fast grundsätzlich schief, weil ein Film nie die atmosphärische Dichte des Plots und die Charaktere so rüberbringen kann wie dies ein Buch vermag. Hier ist dieses Unterfangen nochmal doppelt schwer, denn mit der Apple-Verrückten, gewalttätigen Soziopathin Salander mit ihrem photographischem Gedächtnis und ihrer ganz eigenen Art mit Tattoos und Piercings hatte Larsson eine Person geschaffen, die es so wohl in dieser Form sicher noch nicht im Film gab. Und Überraschung: das Experiment Noomi Rapace als Lisbeth Salander gelingt: Sie ließ sich für diese Rolle piercen, die Haare schneiden und trainierte wochenlang um den durchtrainierten Körper von Lisbeth zu zeigen. Das Ergebnis ist filmisch wirklich hervorragend (abgesehen davon, dass Lisbeth im Roman noch kleiner und schmächtiger ist.):

Verblendung_scene_21

Das hier eine perfekte Darstellerin gefunden wurde, ist nahezu unabdingbar für diesen Film: Lisbeth trägt die Geschichte, sowohl im Buch als auch in der Verfilmung. Hauptakteur Blomkvist ist der eigentliche Nebendarsteller. Degradieren sollte man ihn trotzdem nicht: Michael Nyqvist („Wie im Himmel“) spielt den Wirtschaftsjournalisten ganz so wie man sich das als Leser der Romane wünscht: die gute Seele in der Handlung, idealistisch und aufrecht, und trotzdem selbst mit vielen Fehlern behaftet und mit vielen inneren Widersprüchlichkeiten. Neben der physisch unglaublich präsenten Rapace aber wirkt er fast deplatziert: Rapace ist Lisbeth Salander, wie man so schön bei richtig guten Darstellungen sagt. Man wird die Bücher nun kaum noch lesen können, ohne an ihre Mimik, an ihr Gesicht, an ihre Gestik, an ihre Stärken und Schwächen zu denken. Sie gibt dem Film (und der Trilogie) das Gesicht; an ihre Taten („Ich bin ein widerwärtiger Sadist und Vergewaltiger!“) wird man sich erinnern.

Regisseur Niels Arden Oplev lässt viele Szenen/Handlungen aus der Buchvorlage weg, oder deutet sie nur vage an (wie z.B. das Verhältnis zwischen Blomkvist und seiner Mitherausgeberin bei ‚Millenium‘). Das ist aber auch vernünftig so, denn sonst hätte man den Krimi sicher nicht in einem sowieso schon opulenten Werk von 153 Minuten spielen lassen können. So konzentriert sich Oplev auf die wichtigsten Stränge der Handlung und vor allem auf die atmosphärische Spannung der Vorlage: So begeistern hier viele dunkle Bilder und – wie schon erwähnt – die Schauspieler. 2,5 Stunden vergehen wie im Flug – und das ohne großes Firlefanz. „Verblendung“ ist kein Actionblockbuster, wenn schon eher ein Mainstreamthriller im TV-Format, der aber durchaus fürs Kino gemacht ist, und dort auch zu begeistern wusste. (Gerade auch diejenigen, die die Bücher nicht gelesen haben!). Ich halte Verblendung für eine ganz hervorragende Thriller-Verfilmung, welche mit ihrer komplexen spannenden Handlung und ausgezeichneten Protagonisten super zu unterhalten weiß.

Bedenkt man, dass ich Teil 1 noch für den schlechtesten der drei Bände halte, bin ich nach wie vor sehr fasziniert und freue mich nun umso mehr auf die Fortsetzungen, die schon im Februar 2010 im Kino laufen. Ich kann jedem Lese – (und nun auch Kino-) Fan diese Trilogie nur ans Herz legen. Bestens!

PS: Apropos Kino: Für diese Vorstellung hier waren 10 € pro Karte zu verkraften. Da ist in meinen Augen langsam die Schmerzgrenze erreicht – und die Kinobetreiber dürfen sich nicht über mangelnde Kundschaft beklagen, wenn gleichzeitig aktuelle DVDs nur noch 5 € kosten, und man diese per Heimkino in gleichwertiger Qualität genießen kann.

Verfilmung der Stieg Larsson – Bücher

März 19, 2009 1 Kommentar

Edit Anfang Oktober:

Mittlerweile ist der Film in Deutschland angelaufen, und ich kann ihn nur empfehlen: Ist eine wirklich starke Verfilmung geworden: Meine Rezension dazu, viel Spaß!

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Immer wieder habe ich unter den Suchanfragen die zu meinem Blog führen, die Suche nach dem genauen Kinostart der Stieg Larsson-Verfilmungen und mehr Infos zum ersten Film. Und da ich mich natürlich genauso wie jeder andere Fan weltweit auf die Filme freue, habe ich eben selbst mal kurz recherchiert:

Im Herbst 2008 begann die Produktion der 3 Filmteile unter dem dänischen Regisseur Niels Arden Oplev. Als Hauptdarsteller fungieren Michael Nyqvist und Noomi Norén als Mikael Blomqvist und Lisbeth Salander. Über den genauen Kino- oder TV-Start in Deutschland ist leider aktuell noch nichts bekannt. Auf der offiziellen Stieg Larsson Page heißt es: „…which will première in all the Nordic countries during 2009.“ Genau genommen bedeutet das folgendes:

In Schweden war die Premiere von „Män som hatar kvinnor“, so der Originaltitel von Verblendung, dem ersten Teil der Millennium-Trilogie im Februar, in Dänemark, Norwegen und Finnland ist Premiere am 13. März 2009 gewesen, in Belgien und Frankreich wird es am 13. Mai sein und der offizielle DVD-Termin in Schweden ist für den 26. August 2009 geplant. Bleibt zu hoffen, dass die deutsche Version dann auch spätestens im Sommer unsere Kinos erreicht… oder zumindest eine englische Version im Frühjahr auftaucht!

Interessant zu erwähnen ist noch, dass die Teile 2 und 3 nur fürs Fernsehen produziert werden, warum auch immer…

Hier noch der schwedische Trailer zum ersten Film:

EDIT, 2. Juli 2009:

Starttermin Oktober hatte ich schon länger irgendwo immer mal gelesen, jetzt ist es offiziell:

„Zunächst sollte es nur eine deutsche Fernsehpremiere geben. Doch nach zahlreichen Kinoerfolgen in anderen europäischen Ländern kommen die Verfilmungen von Stieg Larssons beliebter Millennium-Trilogie auch auf deutsche Leinwände. Den Anfang macht der Krimi „Verblendung“ im Oktober. Teil 2 „Verdammnis“ und Teil 3 „Vergebung“ folgen Anfang 2010.“

Also noch 4 Monate warten, dann gehts los mit dieser wunderbaren Trilogie in deutschen Kinos.

Edit nummer 2, 4. September 2009:

Mittlerweile gibts natürlich auch den deutschen Trailer und der macht doch richtig Lust auf mehr! Bald ist es soweit:

Passenderweise gibts auch eine Homepage zum Film, und die ist sogar ganz nett : http://verblendung-derfilm.de/

Stieg Larssons „Vergebung“

Ich hatte schon lange nicht mehr solche hohen Erwartungen an ein Buch wie an Stieg Larssons „Vergebung“ (original: „The girl who kicked the hornest nests“), den dritten Teil der Millenium-Serie.

Ich hatte schon vor über einem halben Jahr über „Verblendung“ und „Verdammnis“ berichtet, die ersten beiden Bände von Larsson. Jetzt erst konnte ich also in den Genuß des Trilogie-Finales kommen.

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Hardcover

Und was es für ein Finale ist! Auf den Inhalt möchte ich hier nicht viel eingehen – das greift zuviel vor; der geneigte aufmerksame Leser muss sowieso am besten mit Teil 1 beginnen 😉 Soviel sei verraten: Erneut gerät Lisbeth Salander, die sich nach einem Mordversuch in einem Krankenhaus erholt, in das Visier dunkler und mächtiger Gestalten – bis hinein in die innersten Regierungskreise.

Der dritte Band lebt natürlich von seiner wiedermal atemlosen Spannung, aber ganz besonders – auch wiedermal – von seinen faszinierenden Figuren. Kaum ein anderer Thriller hat solche ausgearbeiteten Hauptfiguren, geschweige denn soviele sehr gut gezeichnete Nebencharaktere!

Ansonsten trifft auch hier zu, was ich schon in Band 1&2 genial fand: schnelle Action, super Perspektivwechsel und dazu eine intelligent-konstruierte Story, die keine Fragen offen lässt und bei der alle Einzelheiten bedacht sind. (Unter anderem geht Larsson noch mehr auf die Politik der letzten 50 Jahre in Schweden ein…)

Schwächen? So gut wie keine! „Vergebung“ fällt im Vergleich zu „Verdammnis“ ein ganz klein bisschen ab, weil im Mittelteil einige Längen drin sind. Das einzig wirklich schlechte: Die Suchtgefahr… 😉

Fazit: „Vergebung“ konnte die hohen Erwartungshaltungen erfüllen und begeistert schlichtweg auf 850 Seiten.  Als gesamte Trilogie betrachtet, zählt das Werk schon jetzt für mich zu den Meilensteinen des Genres. Mit dem Tod von Stieg Larsson ist ein großartiger Schriftsteller von uns gegangen…

Millenium-Trilogie, 2. Streich.

August 26, 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Vor kurzem schrieb ich schon über Verblendung, den ersten Teil der Trilogie von Stieg Larsson. Kaum ein paar Tage später habe ich den zweiten Teil mit insgesamt weit über 700 Seiten auch schon durch. Warum? Selten (nie?) so einen hervorragenden Krimi/Thriller gelesen.

„Verdammnis“ verbindet zu Anfang gekonnt den ersten Teil mit dieser Handlung, und gibt nochmal kurze Rückblenden auf die bisherigen Ereignisse. Es sind nun auch knapp 2 Jahre vergangen und der Leser erfährt, was zwischenzeitlich passiert ist. Daraufhin überschlagen sich ziemlich schnell die Ereignisse.

In Kürze zur Handlung: (Klappentext)

„Ein ehrgeiziger junger Journalist bietet Mikael Blomkvist für sein Magazin „Millennium“ eine Story an, die skandalöser nicht sein könnte. Amts- und Würdenträger der schwedischen Gesellschaft vergehen sich an jungen russischen Frauen, die gewaltsam ins Land geschafft und zur Prostitution gezwungen werden. Als sich Lisbeth Salander in die Recherchen einschaltet, stößt sie auf ein besonders pikantes Detail: Nils Bjurman, ihr ehemaliger Betreuer, scheint in den Mädchenhandel involviert zu sein. Wenig später werden der Journalist und Nils Bjurman tot aufgefunden. Die Tatwaffe trägt Lisbeths Fingerabdrücke. Sie wird an den Pranger gestellt und flüchtet. Nur Mikael Blomkvist glaubt an ihre Unschuld und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Seine Nachforschungen führen in Lisbeths Vergangenheit. Eine Vergangenheit, die ihn bald das Fürchten lehrt.“

Auch in diesem 2. Band schafft Larsson eine ganz eigene Atmosphäre um den ehrgeizigen, liebenswerten und manchmal naiven Journalisten Blomkvist und die kaum mit wenig Worten zu beschreibende Lisbeth Salander. Salander ist eine Person, wie sie in der Krimigeschichte sicherlich noch nie aufgetaucht ist. Zu Ihr allein könnte ich hier Seiten schreiben… aber da sollte sich jeder selbst ein Bild machen. Ich habe aber wohl  noch nie eine solch spannende, kontroverse, vielschichtige Figur in einem Roman kennengelernt.

Das ganze Buch ist von vorne bis hinten harter Tobak: natürlich die direkte Story um Mädchenhandel, Vergewaltigungen, Sex und Prostitution – aber auch die die direkten Handlungen der Protagonisten, allen voran Salander selbst. Trotzdem schafft es Stieg Larsson nach wieder einmal ruhigem Beginn die Spannung kontinuierlich zu steigern und spätestens gegen Ende hat das Buch den so oft zitierten Effekt, dass man es nicht aus der Hand legen kann… Das musste ich auch heute Nacht spüren… 😉

Am Ende wird leider ein klein wenig dick aufgetragen, und hier und da gibts auch schonmal das eine oder andere zu kritisieren, aber das sind Kleinigkeiten, welche man bei über 700 Topseiten durchaus verkraften kann – und dann ein übles offenes Ende. Genial – da heißt es wohl ganz schnell zum dritten Band der Trilogie greifen…

Fazit: Verdammt gute Fortsetzung (vielleicht sogar noch besser), geniale Charaktere und sehr spannend. Was will man mehr von einem Krimi? Pflichtlektüre!

http://www.stieglarsson.com/

Verblendung!

August 19, 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Es wiederholte sich alljährlich. Der Empfänger der Blume feierte seinen zweiundachtzigsten Geburtstag. Sowie die Blume bei ihm angekommen war, öffnete er das Paket und entfernte das Geschenkpapier. Danach griff er zum Telefonhörer und wählte die Nummer eines ehemaligen Kriminalkommissars, der sich nach seiner Pensionierung am Siljan-See niedergelassen hatte. Die beiden Männer waren nicht nur gleich alt, sie waren sogar am selben Tag geboren, was in diesem Zusammenhang nicht einer gewissen Ironie entbehrte. Der Kommissar wusste, dass der Anruf um elf Uhr morgens nach der Postzustellung eingehen würde, und trank Kaffee, während er wartete. Dieses Jahr klingelte das Telefon bereits um halb elf. Er nahm den Hörer ab und sagte hallo, ohne sich mit Namen zu melden. „Sie ist angekommen.“
„Was für eine ist es dieses Jahr?“
„Keine Ahnung, was das für eine Blume ist. Ich werde sie bestimmen lassen. Weiß ist sie.“
„Kein Brief, nehme ich mal an?“
„Nein. Nur die Blume, sonst nichts. Der Rahmen ist derselbe wie letztes Jahr. So ein  Billigrahmen zum Selberzusammenbauen.“
„Poststempel?“
„Stockholm.“
„Handschrift?“
„Wie immer, alles in Großbuchstaben. Gerade, ordentliche Buchstaben.“

Damit war das Thema erschöpft, und ein paar Minuten saßen die beiden schweigend am jeweiligen Ende der Leitung. Der pensionierte Kommissar lehnte sich am Küchentisch zurück und zog an seiner Pfeife. Er wusste jedoch, dass von ihm keine erlösende oder bestechend intelligente Frage mehr erwartet wurde, die ein neues Licht auf diese Angelegenheit hätte werfen können. Diese Zeiten waren seit vielen Jahren vorbei, und das Gespräch der beiden alternden Männer hatte beinahe schon den Charakter eines Rituals – eines Rituals um ein Mysterium, dessen Lösung keinen anderen Menschen auf der ganzen Welt interessierte.

So geht sie los, die Millenium-Trilogie von Stieg Larsson, welche vom Spiegel als Gesellschaftsroman unserer Zeit bezeichnet, und auch in anderen Kritiken in höchsten Maße gelobt wurde. ( Den ganzen Prolog als Leseprobe gibts hier)

Ob „Verblendung“ – so der erste Teil der Trilogie – nun wirklich ein großer Gesellschaftsroman ist,  sei mal dahingestellt- Fakt ist: Hier ist ein rundherum großer Thriller bei heraus gekommen!

Worum es geht:

An seinem 82. Geburtstag erhält der einflussreiche Industrielle Henrik Vanger per Post anonym ein Geschenk. Das Paket enthält eine gepresste Blüte hinter Glas, genau wie in den 43 Jahren zuvor. Vangers Lieblingsnichte Harriet hatte ihm 1958 zum ersten Mal dieses Geschenk gemacht, doch dann verschwand sie spurlos. Ihr Leichnam wurde nie gefunden. In einer letzten Anstrengung beschließt Vanger herauszufinden, was dem geliebten Mädchen tatsächlich zustieß. Er engagiert den Journalisten Mikael Blomkvist, der, getarnt als Biograf, bald auf erste Spuren stößt. Unterstützt wird er von der jungen Ermittlerin Lisbeth Salander, einem virtuosen Computergenie mit messerscharfem Verstand. Je tiefer Blomkvist und Salander in der Vangerschen Familiengeschichte graben, desto grauenvoller sind ihre Enthüllungen.

Stieg Larsson schafft es hier auf über 600 Seiten einen komplexen Thriller entstehen zu lassen, der zum einen hervorragend geschrieben ist, zum anderen durch wundervoll herausgearbeitete Charaktere besticht, wie wir sie nur in wenigen Büchern finden. Blomkvist und Salander sind so ungemein verschieden, dass es eine helle Freude ist, mit ihnen der Lösung des Falles immer weiter ein Stückchen näherzukommen. Auf den ersten Seiten muss man sich als Leser erst mal zurecht finden. Die Personen werden vorgestellt und der eigentliche Plot geht nur langsam voran. Dies ändert sich im Laufe des Buches sehr, und irgendwann kommt man nicht mehr drumherum, das Buch nicht mehr aus den Händen zu lassen. Gesellschafts-& Medienkritisch, brutal, eigensinnig, spannend, düster, und genial. Nur einige Begriffe, die mir spontan einfallen, nachdem ich die letzte Seite zu Ende habe und „Verblendung“ zugeschlagen habe. Larsson hat hier einen sehr guten Thriller geschrieben, und mit den hervorragenden Charakteren ein neues Ermittler-Traumduo erschaffen. Sehr empfehlenswert und für Liebhaber von starken (gerade schwedischen) Thrillern ein Muss!

Da schmerzt es umso mehr, dass Stieg Larsson schon 2004 an einem Herzinfarkt viel zu früh starb. Immerhin schaffte er es kurz vorher die Trilogie zu beenden, so dass wir zumindest in diesen Genuß kommen.

Ich fange jetzt mal direkt mit dem 2. Teil an…  „Verdammnis“. Ich werde berichten!

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