Archiv

Posts Tagged ‘techno’

Goodbye Cocoonclub Frankfurt

Dezember 16, 2012 Hinterlasse einen Kommentar

Nachdem am 13. September die Betreiber des Cocoonclubs in Frankfurt Insolvenz beantragt hatten, war klar: Lange macht es der Club nicht mehr. Und so kam es auch: am 30.11.2012 fiel der letzte Vorhang, zum letzten Mal wurde im weltweit bekannten Club in Frankfurt ausgelassen gefeiert. Goodbye Cocoonclub.

cocoon, Club, Techno, Sven Väth

(c) Andreas Glänzel, 30.11.2012.

Man konnte zum Cocoonclub in Frankfurt stehen wie man wollte: lieben, hassen, tolerieren oder nicht beachten. Am internationalen Renommee und am tollen architektonischen und klanglichen Konzept kam man nicht vorbei, vor allem in den ersten Jahren ab 2004. Mit 700.000€ hatte der Club damals unglaublich viel Geld in eine gute Anlage investiert und dies war und ist der Grund für Tausende von Menschen gewesen, den Club zu besuchen, um dort zu feiern, zu tanzen, zu vergessen.
Mit den Jahren sind viele andere Clubs vorbei gezogen. Besser aufgestellt, sinnvollere Zusammenstellungen, bessere Konzepte und letztlich: bessere Musik. Im Cocoonclub setzte man die vergangen Jahre immer mehr auf Mainstream- ja, sogar Trance-Acts. Dies schadete dem Ruf noch mehr als die vermeintlich lächerliche Debatte um den Stil der Besucher. Aber in der Tat: Frankfurt hat ein enormes „sehen und gesehen werden“-Publikum mit Anzug und Hemd, oftmals wunderte ich mich auf Partys in Frankfurt über dieses Klientel. Aber mögen andere den Untergang und die finanziellen Schwierigkeiten beurteilen, dafür war ich viel zu wenig dort.

Zur Closing-Party habe ich mich aber nach einiger Zeit noch einmal aufgemacht. Das Lineup in meinen Augen gut und ansprechend, einfache VVK-Tickets und dazu ein guter Termin für mich. Also nichts wie hin – aber im Grunde hätte ich mir das gut sparen können. Denn an diesem Abend wurde leider alles, was man dem Cocoon oft vorwarf, fast klischeemäßig übertroffen. Lange chaotische Warteschlangen (während es draußen bei -4Grad mit Tickets noch recht zügig ging, war drinnen bei der Garderobe keine Chance mehr), viel zuviele Menschen auf engstem Raum, Frauen in Cocktailkleid und High-Heels wie bei einem Abschlussball, grölende Männer-Gruppen in JGA-Stimmung, und dazu auch noch – nicht erwartungsgemäß – wenig gute Musik. Besonders Herr Eulberg, auf den ich mich immer freue, und der einer meiner liebsten Produzenten ist, enttäuschte mich sehr. Vielleicht wollte auch der Funke einfach nicht überspringen, aber das war in meinen Augen eine Vollkatastrophe.

Manchmal machte ich die Augen zu, lauschte nur dem wunderbaren Sound des Basses, den Melodien der Tracks und vergaß die Tausenden Feiernden um mich herum: In diesen Augenblicken fühlte ich mich wohl, komplett versunken in der Musik, für die ich die Clubs liebe, für die ich auch den Cocoonclub sehr mochte.

Ganz so schlimm wie es sich nun anhört, war es natürlich auch nicht: Es war ein durchschnittlicher Club-Abend, der leider etwas unorganisiert und chaotisch war, aber es war auch definitiv kein schöner Abschluss eines legendären Clubs.

cocoon , Club, Techno, Clubs am Morgen

(c) Aus der Photoserie „Leere Clubs am Morgen“ von Andre Griesemann und Daniel Schulz, 2009.

Dennoch: Es bleibt eine schöne Erinnerung, einen solchen guten Club miterlebt zu haben. Die Cocoon-Musik, der Gedanke und die Cocoon-Events werden sowieso weiterleben. Und so ist es nur logisch, dass der letzte gespielte Track des Morgens „This is not the end“ von Gui Boratto war. Dann doch irgendwie ein versöhnlicher Abschluss.

Das Abschluss-Set des Residents Sidney Späth:

sonnemondsterne – Das Festival 2012

August 21, 2012 Hinterlasse einen Kommentar

Einmal im Jahr wird die beschauliche Bleilochtalsperre in Thüringen zum Megaevent: Bei Deutschlands zweitgrößtem Festival für elektronische Musik, der sonnemondsterne, tanzten zum 16. Mal bereits tausende Menschen zu Liveacts, DJs und Bands. Ich war auch mal wieder da, und hab mir vieles Gutes angesehen. Ein musikalisches Review.

sonnemondsterne Festival Bleilochtalsperre Saalburg

Schon über eine Woche ist es her, dass ich wieder zurück bin, und erst jetzt finde ich die Kraft etwas zu schreiben. Und auch die Zeit. sonnemondsterne ist eigentlich ein kurzes Festival – nur Freitag und Samstag -, aber zählt es doch irgendwie zu den besonders intensiven. Direkt an Deutschlands größter Talsperre (nach Stauseevolumen in m³) liegt für einige Tage im Jahr ein kleines Musikparadies für elektronische Fans – auch wenn es sich dabei nicht ausschließlich um die kleinen Perlen handelt: Bei sonnemondsterne kommen traditionell einige „Big names„, in diesem Jahr zum Beispiel Fat Boy Slim (der wenige Stunden später bei der Olympiaschlussfeier in London auflegt), die Alt-Rocker The Prodigy oder der neue Superstar am progressiven Mainstream-Dubstep-Himmel Skrillex.

Genauso typisch wie solche Facetten beim Festival in Saalburg ist es, dass ich mich eher für die kleineren Acts interessiere, innovative und inspirierende neue und alte DJs und Bands. Einer der „alten“ Acts, die ich dann doch sehen wollte, war Vitalic. Und der Franzose enttäuschte zumindest mich nicht, auch wenn sein „Live“-Set technisch nur äußerst unterdurchschnittlich war. Doch mit seinen Tracks kriegt er mich immer: Spätestens bei „La Rock 01“ war es um mich geschehen. Viele seiner neuen Tracks wie z.B. Second Lives sind sehr elektrolastig, was vor allem meinen Freunden mißfiel. Rund um Vitalic hörte ich ein bisschen Rush und Chris Liebing zu, und fühlte mich wie vor 10 Jahren. Danach ging es endlich ins Muna-Zelt, die an diesem Wochenende dem Label mit dem schönsten Namen huldigten: Freude am Tanzen. Leider verpassten wir hier Monkey Maffia, doch mit Matthias Kaden hatten wir viel Spaß, vor allem weil auch ER unglaublich Spaß hatte. Einfach sympatischer Kerl. Super Musik sowieso. Danach verschnauften wir in der großzügig angelegten Fress-Mitte des Festivals, wo die Preise leider nicht ganz so großzügig sind. Immerhin: Unsere Pommes sind lecker. Und die Angestellten freundlich. (erlebt man ja auch nicht immer!) Frisch gestärkt gehts zum Cocoon-Tent und rein zu Daniel Stefanik. Obwohl Stefanik ein wirklich astreines Set spielt, wir quasi VIP-Plätze in vorderster Reihe haben und der Spaßfaktor groß ist, finden wir schließlich die Momente, die man sucht und für die man auf Festivals fährt. An der Beach-Bühne feiert der Berliner Club Watergate sein 10-Jähriges Bestehen und glücklicherweise – für uns – macht er das mit einer Function One-Anlage und einem exquisiten Lineup rund um die Uhr. Den Anfang für uns macht das Duo Tale of Us, die im letzten Jahr vor allem durch grandiose Remixe auffielen (z.B. für whomadewhos Every minute alone), aber hier auch durchaus als DJs begeistern können. Richtig fein wird es aber danach mit dem Hamburger Diynamic-Mann H.O.S.H., der über 3 Stunden allerfeinsten House spielt, während wir dabei den größten Spaß haben. Er verzaubert uns mit uns Stücken wie „Raining again“ von Betoko oder „What i might do“ von Ben Pearce, und wir haben mal wieder den größten Spaß des Festivals morgens am Strand. Es ist einfach die perfekte Kombination: Sand, Wasser, gute Musik, und ausgelassene Stimmung, und das stundenlang. Mit den ersten Klängen von Loco Dice hauts uns erstmal in unsere Luxus-Kojen auf dem Campingplatz, wir sind schließlich schon über 12 Stunden am tanzen.

Samstag, also abends, und damit ein neuer Festivaltag. Den Einstieg gibts mit meinen persönlichen Lieblingsnerds von der Insel: Hot Chip sind wieder unterwegs. Die Jungs (und Drummerin) rund um Alexis Taylor und Joe Goeddard haben nach diversen Ausflügen wieder zusammengefunden und spielen ein wie immer erfrischend gutes elektronisches Pop-Set. Für mich das erste und einzige Mal des Wochenendes Musik mit echten Instrumenten, doch wie immer ein Highlight, selbst nach etlichen Live-Erlebnissen, weil immer phantastische Stimmung und tolle Songs. Leider etwas kurz. In der Umbaupause zu Marek Hemmann (live) wollten wir ganz kurz raus auf die Toilette, daraus wurde eine halbe Stunde Anstehen, denn Hemmann war als weiterer Lokalpatriot mit seinem Set so etwas wie der geheime Headliner. Und womit? Durchaus mit Recht. In einem stimmungsvollen, lichttechnisch ordentlichen Main Circus war Hemmann bestens aufgelegt, spielte ein klasse Set, natürlich auch mit einigen seiner großen Hits wie Left oder Gemini. Das hätte gerne länger gehen können. Durch diese tollen Auftritte hatte ich zwar Apparat verpasst, aber die Qualität der Beach-Bühne war sowieso durchgehend so großartig, dass man dort auch gut catz’n’dogz lauschen konnte. Aber nach dem üblichen „Fire works“, welches diesmal durchaus schön und faszinierend war, ging es aber weiter zu Âme auf der Stil vor Talent-Bühne. Für Rej und seine weiteren Arbeiten bleibt das Duo wohl immer einer meiner Favoriten. Leider haben wir da nicht mehr viel gehört, perfekterweise machte aber direkt A critical Mass– und Innervisions-Kollege Henrik Schwarz weiter – ebenfalls live. Obwohl ich hier schon langsam platt war, war das großartig: Tanzen zu Schwarz‘ Gefühl von Musik. Die letzte Stunde unseres Festival-Besuches gönnen wir uns bei Format:B. Knackies Techno-Set, ganz im Stil des Restless-Albums, natürlich auch mit einigen älteren Tracks.

Mehr ging nicht bei mir, auch wenn ich viele andere Acts gerne gehört hätte. Ärgerlicherweise zum Beispiel: Heartthrob, Adam Port, Extrawelt oder den Mainzer Butch. Aber: Das kennen wir ja schon, alles geht leider nie.

Was gab es neben der Musik? Sehr viele nette, chaotische, lustige Menschen. Nirgendwo Stress. Viel gute Laune, viele lächelnde Menschen. Wenig Anstehen, bessere sanitäre Situation als vor einigen Jahren, gute Logistik, sehr ordentliche iphone/Android-App. Alles in allem: Wie immer ein wunderbares Festival, wenn man etwas abseits der ganz großen Acts tanzt und sich mit allem ein bisschen Zeit lässt und sich immer auch etwas treiben lässt – von guter Musik, aber auch von witzigen Momenten. Ich habe zwar auch einige Photos gemacht, aber es gibt ganz wunderbare Shots, zum Beispiel hier und hier. Klickt Euch rein in das bunte Vergnügen.

Danke für 4 wunderbare Tage.

bouq.campus – Season Opening 2012

Mai 2, 2012 2 Kommentare

Es ist der 1. Mai, es ist Feiertag, es ist sonnig und heiß – Was gibt es besseres als diesen Tag auf dem ersten musikalischen Openair des Jahres zu verbringen? Es war wieder Zeit für das Bouq.Opening, den bouq.garden in großer Version: bouq.Campus auf dem Gelände der Mainzer Universität. Sommer, Musik, unglaublich viele Leute – und Eintritt frei. Viel besser geht nicht.

bouq.campus Mainz Universität

Schon das letztjährige Gastspiel der bouq.Family auf dem Mainzer Campus war ein toller Erfolg: Dort wo sonst gebüffelt und gearbeitet wird, erklangen elektronische Beats, es roch nach Grill und Bier. So war es kein Wunder, dass dieses Jahr dem Aufruf noch mehr Menschen folgten:

Steckt Euch Blumen in die Haare, massiert die Pflastersteine unter Euren Füßen, begrüßt Freiluft und Feierduft, wenn die schrägste Familie diesseits des Urals schönes Wetter bestellt hat. Mitten zwischen den ersten Sonnenstrahlen und dem kommenden Sommer präsentieren wir Euch stolz und voller Dankbarkeit die erste diesjährige Ausgabe unserer Campus-Initiative in Sachen Feiertagsgestaltung Deluxe.

Das perfekte Sommer-Wetter tat sein Übriges, und mit dem gestiegenen Bekanntheitsgrad der letzten Jahre füllte sich der Campus zu einer beachtlichen Menge an Feierwütigen und Feiertags-Chilligen. (Es dürften einige Tausend gewesen sein!) Die bouq.-Jungs um Sebastian Lutz, Marcello Nunzio, Amir und Butch drehten die Plattenteller und die Stimmung war schon am frühen Nachmittag beachtlich und wunderbar friedlich. Ein toller Feiertag, abgerundet durch viele Freunde, kaltes Bier (sic! ,) ) und Sonne ohne Ende.

Man kann als Besucher und Freund der elektronischen Musik der gesamten Bouq.Crew nur Dankeschön sagen. Danke für diese Events und Danke für die Arbeit an den Openairs. Vergleichbare Events (die dann auch mit Butch als Headliner oder Co überzeugen wollen) nehmen beispielsweise in Frankfurt oder Köln 15-25€ Eintritt. Ich möchte da nicht zuviele Worte verlieren, ein Kommentar auf der Facebook-Seite bringt meine Gedanken gut rüber:

Was die Jungs da heute wieder geboten haben ist ein Fest für alle und jeden und es ist frei von überhöhten Eintrittspreisen und überzogener kommerzialisierung und das alles nur aus Liebe zur Musik,dem Tanz und der Bewegung. Grandioser Idealismus der in der heutigen Zeit gar nicht genug gelobt und gelebt werden kann.

Das dies natürlich auch Komplikationen mit sich bringt: selbstverständlich. So denkt man manchmal etwas melancholisch an die gerade mal 3 Jahre zurückliegenden bouq.gardens mit wenigen Hundert Menschen zurück. Aber okay, das ist eine Entwicklung, die letztlich auch schön ist. So entdecken viele Menschen wunderbare Musik. Auch auf die quälend langen Wartezeiten bei Bier- und Essensständen blicke ich dann lächelnd: auch geschenkt. Solche Probleme gibt es halt, wenn tausende Menschen ein kostenfreies Event überströmen. Letztlich ist das Kritik auf höchstem Niveau 😉

Ich freue mich auf viele weitere bouq.-Events. Danke, Bouq!

Review: Awake Festival 2011 im Frankfurter Stadionbad

September 19, 2011 Hinterlasse einen Kommentar

Die zweite Auflage des Awake – Summer Breaks fand gestern nicht mehr in der Mainzer Maaraue statt, sondern im Frankfurter Stadionbad. Das Lineup des elektronischen Openairs war dieses Jahr noch ein Stück breiter und internationaler aufgestellt, und damit auch ein würdiger Abschluss der Sommersaison – auch wenn das Wetter nicht so mitspielte wie ein Jahr zuvor.

Einlass Awake 2011

Die Event-Premiere im letzten Jahr war für die Besucher wie mich erstaunlich gut über die Bühne gegangen: gute Stimmung, tolle Organisation, sehr faire Preise, eine tolle Location und wundervolles Sommerwetter. Daran musste sich das zweite Awake messen lassen. Und das Frankfurter Stadionbad war in jedem Falle eine gute Wahl: Ein sehr großes Gelände, weit außerhalb gelegen und wunderschön eingebettet in Wald und alte Zwanziger-Jahre-Bauten.  Leider gings beim Einlass etwas holprig zu. Hier gab es schon fast „Love Family Park-ähnliche“ Zustände, viel zu wenige Security für zuviele Menschen bedeuteten über eine Stunde anstehen, und das Verpassen  von einigen Acts.

Drinnen war es überschaubar: Gelände war angesichts der Besucher fast zu groß. Dies hatte wiederum den Vorteil, dass man nie für Toilette anstehen musste, die Getränke gab es ohne Wartezeit und auch Essen ging zügig und ohne allzulanges Warten. (Auch wenn das Bon-Pfand-System doch manchmal sehr nervt.) Hat alles wunderbar gepasst, die Organisation verdiente sich wie im vergangenen Jahr Bestnoten. Leider stiegen auch die Preise: Getränke und co liegen nun auf dem völlig üblichen (teuren) Event-Niveau (Bier = 4€, Wodka-RedBull 0,2l = 7€.)

Bühnenaufteilung und Sound hat mir persönlich sehr gut gefallen. Die beiden Floors waren weit genug voneinander entfernt, kein Soundgematsche, kein Bassbrei, anständige Höhen und Tiefen, so zumindest mein Eindruck.

Nun aber endlich mal zum wichtigsten: der Musik. Und hier konnte das Awake 2011 richtig punkten. Das Lineup war schon auf dem Papier ziemlich toll, und wurde sogar noch besser beim Hören und Tanzen. Vor allem auf Floor 2 reihte sich ein guter Act an den anderen, hier gab es eigentlich kaum schwächere Sets. Michael Mayer hat mir wie eh und je gefallen, Steffi mit ihrem druckvollem Sound hätte ich gerne noch länger gehört, und Dirty Doering spielt ein wundervolles Set. Als er am Ende sein i would spielt, ist das schon früh eines der Highlights des ganzen Tages. (Verpasst habe ich hier leider Art Department.)

Andy Butler & Wolfram

Auf der Hauptbühne war die Stimmung eher verhalten, hier war das typische Festival-Besucher-Verhalten zu sehen: Gekommen um Kalkbrenner, Rother und co zu sehen, wissen viele nicht, was sie mit anderer, für sie unbekannter Musik anfangen können. Und dabei gab es auch hier tolle Sets zu hören. Jamie XX mit seinem relativ unverwechselbaren Sound zum Beispiel, oder später Butch, der als kurzfristiger Ersatz für Heidi die Menge locker im Griff hatte, und vor allem auch mit seinen eigenen Hits zu gefallen wusste. Meine persönliche Überraschung waren aber Andy Butler (von Hercules and Love Affair) feat. Wolfram (aka Diskokaine): Großartig! Klasse oldschool Musik, witzige Typen, und am Ende des Sets ein ansatzloses, stimmungsvolles Mr. Vain (Erinnerung an jemanden, habs leider nicht verstanden). Fritz Kalkbrenner zieht erwartungsgemäß alle Leute vor die Bühne, löst schön mit den ersten Tönen Begeisterungsstürme aus, – und enttäuscht uns dafür umso mehr. Ähnlich wie der große Bruder ist das zuviel „CD reinschieben“. Schade, nicht mal Live-Gesang – und das obwohl er doch eine wunderbare Stimme hat.

Alles in allem sehr viel tolle Musik, sehr viele gute Tracks und Sets: Man kann dem Awake-Festival zu diesem Lineup nur gratulieren: Es zeugt insgesamt von Klasse und einem guten Gespür für aktuelle Trends. Das „Big Names“ wie Kalkbrenner, Rother oder auch Lexy sein müssen, damit genügend Besucher kommen ist schade, aber aus meiner Sicht verkraftbar. So könnte ich mir durchaus vorstellen, wiederzukommen, vor allem bei einem unschlagbaren Preis für 22€ pro early-bird-Ticket!

Summer-BREAK

Leider spielte das Wetter nicht mal ansatzweise so mit wie letztes Jahr. Glücklicherweise bleib es größtenteils trocken, aber es war ständig unangenehm kalt und windig. Das Sommer-Openair-Feeling blieb daher leider sehr fern. Mit meiner kurzen Hose wollte ich wohl etwas zuviel den nicht vorhandenen Sommer verlängern. 😉

Und trotzdem: Schöner Abschluss der Openair-Saison, für die ich mir im nächsten Jahr mehr Sonne und Wärme wünsche. Und für das Awake 2012 im Speziellen: schnellerer Einlass, Bestätigung des guten Lineups mit neuen, frischen Acts, und noch ein wenig mehr Deko statt Werbe-Ständen 😉

Kinderspielplatz nachtdigital in Olganitz

August 9, 2011 1 Kommentar

Es ist Sommer, das heißt konkret vor allem: es ist Festivalsaison. Seit Jahren war es mein Wunsch, mal das kleine nachtdigital-Festival im Bungalowdorf Olganitz zu besuchen und dort ein Wochenende mit elektronischer Musik genießen. Bei der 1/4 ND 2011 hats dann geklappt. Mein kleiner Bericht mit einigen wenigen Photos.

Manchmal ist es einfach schön, nochmal Kind zu sein. Einfach herumtollen, sich einige Zeit keine Gedanken zu machen und das Leben gerade so zu genießen, wie es gerade ist. Das dachten sich wohl auch die Veranstalter der 14. nachtdigital, und so wurde kurzerhand das sowieso schon schöne Bungalowdorf in Olganitz zum Kinderspielplatz umgebaut. Zum Spielplatz für Erwachsene, zum Spielplatz für elektronische Musik. Mit Kaspertheater, Kuscheltieren, Elefantenrutsche, Wasserschaukel, allerlei Krimskrams und jeder Menge Deko und Sand. Die Einladung zu drei Tagen voller Spaß, guter Musik und endlosen Tanzstunden.

Los gings freitags morgens um halb 6, später mit dem Reisebus weiter bis weit in den Osten. Zurück waren wir exact 3 Tage später, montag morgens um halb 6. Dazwischen lag eine kunterbunte Zeit voll mit tollen Acts, und – wider Erwarten – bestem Festival-Wetter.

Das nachtdigital ist mit seinen 3000 Besuchern (alle Tickets waren innerhalb einer Stunde ausverkauft) so klein und gemütlich, dass genau dies schon zu einem wunderbaren Aspekt des ganzen Wochenendes führte. Immer genügend Platz zum feiern und tanzen (zur Not im Wasser), und überall nette Menschen und gute Stimmung. Zahlreiche Chillmöglichkeiten sorgten dann genau für die richtigen Entspannungsstunden.

Überhaupt die Deko und generelle Umsetzung des Festivals war in meinen Augen sehr gelungen: Neben den ganzen Kinderspielplatz-Aktionen gab es tolle Lichtmotive, es gab frischen Kaffee aus einem VW-Bus-Kaffee-Mobil, und die Toiletten hießen liebevoll „Dixiland“. Kann man alles als Schnickschnack abtun, trägt aber zum positiven Eindruck eines Festivals ungemein bei.

Schnell aber zum wichtigsten Aspekt eines Festivals: der Musik. Und die war gelungen, sei es nachmittags auf der kleinen Seebühne, auf der second-Tent-Stage oder der Hauptbühne. Keinen Act fand ich richtig scheisse (das heißt schonmal was 😉 ), Smith n Hack hatten etwas technische Probleme, Agoria war etwas zu ravig, und der von mir heiß erwartete Auftritt von Gold Panda musste ganz ausfallen: Kurzfristige Absage aufgrund von Krankheit. Die anderen Acts (die ich hörte) konnten dagegen überzeugen: Schon Freitags waren die Dial-Acts im Zelt bei bester Laune, Samstags gefiel mir persönlich Fairmont mit seinem Border Community-Sound ganz gut, Space Dimension Controller hörte ich mir beim Duschen an (diese sind nämlich 20m entfernt von der Mainstage). Prosumer und Dixon (bzw. Amê) hatten in den Morgenstunden zwischen 7 und 11 die Menge vollkommen im Griff und gehörten sicher zu den Highlights. Mein ganz persönlicher Sieger heißt aber Robag Wruhme: In einem wunderbaren 4-Stunden-Set (Oder waren es gar 5?) hat der Jenaer mich so begeistert, dass ich noch heute tanzen könnte. Ähnlich gut, auch von der Grundstimmung der Musik, war dann am frühen Samstag Vormittag bei Traumwetter die Seebühne. Super! Mein Track des Festivals ist übrigens auch ein Wruhme-Edit, und er geht mir einfach nicht mehr aus dem Kopf: Hier kommt die Sonne!

Alles in allem eine wirklich rundherum gelungene Festival-Premiere, bei der ich mir nur etwas mehr Abwechslung bei den Liveacts versprochen habe, und wünschen würde. Übrigens: analog war dann zumindest das Essen, und das schmeckte richtig gut – zu fairen Preisen. (Auch hier könnte sich so manches Festival eine Scheibe Brot abschneiden.)

Erst am Sonntag morgen bei den letzten Klängen der Hauptbühne um 11 Uhr und später auf der kleineren Seebühne regnete es. (Für das angekündigte Wetter eigentlich ein schlechter Witz.) Das tat der Stimmung aber wirklich keinen Abbruch, und sorgte nochmal für stundenlanges Tanzen. (Video ist nicht von mir):

Fazit: Wundervolles Festival mit viel Liebe zur Musik und zum Detail. Entspannte Menschen, sehr faire Preise (Bier aufm Campingplatz gekühlt: 1€ für 0,5l), viel tolle Musik, und eine schöne Location, natürlich besonders bei solchem Wetter.

(Alle Photos natürlich wie immer von mir, nachts während der Hauptacts hab nicht so Photolaune gehabt 😉 )

Platten des Monats. Mai 2011

Juni 8, 2011 2 Kommentare

Vielleicht hats der eine oder andere schon vermisst: Die Vorstellung meiner Lieblingsmusik des vergangenen Monats. In den vergangenen Wochen war viel los, und so musste ich diese besten Platten des Mai etwas nach hinten verschieben. Doch hier sind sie nun, meine völlig subjektiven Musiktipps der letzten Wochen. Und wie es der Zufall wollte, war es ein Monat mit viel Musik, die mich an vergangene Clubzeiten erinnerte. Ihr merkt schon: es war ein sehr elektronischer Monat. Viel Spaß!

Robag Wruhme - Thora Vukk

Gabor Schablitzki aka Robag Wruhme war ein entscheidender Teil der Wighnomy Brothers, die viele Jahre als DJ-Duo begeisterten und auch ab etwa 2002 mit Produktionen für Furore sorgten. Nach der Trennung wurde es etwas ruhiger um Gabor, doch 2011 ist ganz sicher sein Jahr, das kann man so jetzt schon sagen. Mit Wuppdeckmischmampflow (auf KOMPAKT) gelingt ihm Anfang des Jahres eines der besten Mixtapes aller Zeiten, gespickt mit großartigen Klassikern, dazu wunderbar gemixt, oft mit 3-4 Titel gleichzeitig. Ende April folgte nun sein neues Album „Thora Vukk“ auf (Kozes zum Allstar-Label mutierende) Pampa Records. (Aktuell laufen zwei hochklassige Podcasts von ihm auch noch, der gute Nacht-Mix bei XLR8R ist mit seiner ruhigen Art ebenfalls sehr zu empfehlen).

Was gibts?

Robag Wruhme ist – man das kann das kaum anders sagen – mit Thora Vukk ein kleines Juwel gelungen, ein in sich ruhendes, voller Emotionen, tief gehendes Album. Viele Adjektive könnte man noch hinzufügen: zeitlos, traumhaft, wunderschön, soulig, chillig, vergnügt – und sovieles mehr. Und wenn man am Ende dann Gabors Sohn einige Worte sagen darf, hat man das Gefühl, dass hier etwas Großes passiert ist. „Nochmal, nochmal“ möchte man immer wieder rufen, doch irgendwann ist Schluss. „Tschüss Gabor!“

Anspieltipps:

Netterweise ist das ganze Album bei Soundcloud online, besonders hervorzuheben sind neben dem erwähnten „Ende“ hier vor allem Thora Vukk, Bömmsen Böff, und Tulpa Ovi.

.

Dominik Eulberg - Diorama

Dass Dominik Eulberg mittlerweile als Natur-Techno-Pionier verschrieen ist, weiß nahezu jeder. Das ist auch gutes Recht, denn wer seine Tracks nach seltenen Tieren oder Naturphänomenen nennt, und auch noch mit einer Bambi-Show begeistert, der muss damit einfach rechnen. Und so bleibt Eulberg auch in seinem neuen Werk „Diorama“ völlig in seinem bekannten Konzept: Er sampelte Naturgeräusche, nahm Tierstimmen auf, gab den neuen Titeln Namen wie „Das Neunauge“ oder „Täuschungsblume“ und beschreibt darin die größten Wunder unser heimischen Gefilde. „Diorama“ ist wieder auf Traum erschienen und ist nach seinen vergangenen 3 Alben wieder richtig stark.

Was gibts?

Eulberg in Perfektion. Die Tracks erreichen besonders nach mehrmaligen Anhören eine Vielfalt, die im Bereich der elektronischen Musik ziemlich einzigartig sein dürfte. Manchmal hört man die beschriebenen Tiere nahezu vor sich, im nächsten Augenblick ist man wieder auf der Tanzfläche und kann nicht aufhören zu tanzen. Genauso wie die Glühwürmchen.

Anspieltipps:

Der Tanz der Glühwürmchen, Echomaus, sowie Islandmuschel 400.

.

Gabriel Ananda - selected techno works

Um die Reihe der Techno-DJs vollzumachen, zu deren Musik ich schon vor einigen Jahren feierte, macht Gabriel Ananda aus Köln den Abschluss. Herr Levermann stellt nach 11 Jahren Karriere, die übrigens auf seinem eigenen Label Karmarouge begann, ein kleines Best-of seiner Produktionen vor. Normalerweie würde ich eine solche Compilation nicht hier vorstellen, aber die hier versammelten Tracks haben mich lächeln und in Erinnerungen schwelgen lassen.

Was gibts?

Techno. Nicht mehr und nicht weniger als das beste aus 11 Jahren Ananda-Veröffentlichungen. Mit den ganz großen Hits wie Süßholz oder Doppelwhipper. Man hat sofort Lust auf eine gute Clubnacht.

Anspieltipps: 

Das verspielte Coconut Blues, oder das mir niemals aus dem Ohr gehende Ihre persönliche Glücksmelodie. Und die ganze Compilation bei Soundcloud.

.

Death cab for cutie - codes and keys

Und schließlich gabs auch noch nicht-elektronische Alben. 😉 Death Cab for Cutie brachten mit „codes and keys“ ihr 7. Studioalbum heraus. Die amerikanische Indieband steckte bei mir lange in ihrer O.C. California Teenierolle drin, konnte mich aber doch immer wieder überzeugen, natürlich vor allem mit ihrem grandiosen Album „Transatlanticism“ mit dem wunderschönen Titeltrack.  Jetzt mit einem Album, was ihren Ansprüchen durchaus gerecht wird und ein Album geworden ist, was als ganzes überzeugt und nur wenig „skip-Titel“ hat.

Was gibts?

Wunderschönen Indierock, der aber eigentlich gar kein Indierock sein möchte. Schwierig hier Schubladen zu finden. Ein schönes Album, was durchweg Spaß macht, begeistert, berührt und einfach auch gefällig ist. Kein neues Meisterwerk, aber definitiv eine der bisher schönsten Indie-Platten des Jahres.

Anspieltipps:

Den Opener mag ich sehr: Home is a fire. Oder You are a tourist. Passt ja.

.

Was war sonst noch?

  • Bon Iver, der amerikanische Songwriter ist mit neuem Album da. Ist bei den nächsten Vorstellungen dabei, ganz sicher. Ein kleiner Vorgeschmack: Calgary.
  • Ein neues Video der wunderbaren Robyn gibts auch noch: Verletzlich, und dann dieser Dance-Popsong, der doch irgendwie so traurig ist: Call your girlfriend.
  • Am 15. Mai spielen The National ihren tollen neuen Song Exily Vilify – gemeinsam mit Owen Palett. Wunderbar.
  • Das neue Musikvideo von Danger Mouse ist ein Google Chrome Experiment – und macht ganz schön viel Spaß 🙂 http://www.ro.me/
  • IlsaGold mixen sich auf der Mayday durch 20 Jahre Musikgeschichte – Techno zum Anfassen. Sehr krasser Mix.
.
Und aus traurigem Anlass schieb ich ans Ende ein Stück deutsche Musikkultur, so schlecht es auch aus heutiger Sicht sein mag. RIP Tillmann Uhrmacher, und Danke für tolle Radiosendungen in meiner Kindheit.
 

Platten des Monats. März 2011

April 1, 2011 3 Kommentare

Und schon wieder ist ein Monat vorbei, und damit Zeit die beste Musik der vergangenen Wochen vorzustellen. Gab unheimlich viel Neues im März, ich wurde nahezu erschlagen von Musik. Lange nicht alles ist gut genug für diese Rubrik, und damit viel Spaß mit meinen ganz persönlichen, subjektiven Highlights des Monats.

elbow - build a rocket boys!

Schön, wenn man eine Band noch nicht auf dem Zettel hat, und dann durch ein neues Album umso mehr überrascht wird. Elbow liefern mit ihrem 5. Studio-Album „Build a rocket boys!“ ein wunderbares Frühlingswerk ab, voller toller Songs und schönen Arrangements – und nicht zuletzt einer vollen, kräftigen Tenorstimme von Guy Garvey. Das gefällt mir alles ausgesprochen gut, großartige Platte und damit mein Highlight des Monats.

Was gibts?

Insgesamt eher die ruhige Variante von Rock, doch immer wieder gibts auch nettes Gitarrenrumore. Tolles Songwriting, und auch soundtechnisch ist alles 1a.

Anspieltipps: Open arms und Neat Little row.

.

 

The naked and the famous

Indie-Stürmer aus dem fernen Neuseeland. Wie The naked and the famous es geschafft haben mit ihrem ersten Album schon hier Bekanntheit zu gelangen, wissen wohl nur sie selbst. Nicht zu letzt sicher aufgrund des Hypes um ihre Single „young blood“, die ja vermehrt in der Werbung lief. Und tatsächlich, der Hype ist durchaus zu recht da: Die Neuseeländer legen ein erfrischendes, aufregendes Werk hin, und schmeissen neben der Single noch so einige Hochkaräter raus auf die Bühnen dieser Welt.

Was gibts?

Kurzweiligen Indie-Rock, elektronisch abgemischt, zwischenzeitlich fast schon Synthiehymnisch. Ob die Band auch in 2 Monaten noch aufregend ist? Wer weiß das schon. Aktuell machen sie viel Spaß und garantieren Ohrwürmer.

Anspieltipps: Die schon älteren All of this und Punching in a dream, die ersten Nummern des Albums.

.
Burial ist zurück. Nach 3 Jahren ohne jegliche Veröffentlichung (Live-Auftritte hatte er ja leider noch nie!) war er innerhalb von wenigen Tagen gleich mehrmals Thema. Erst kam es mit Kieran Hebden alias Four Tet und Thom Yorke zu einer Art Supergroup des Pop mit einer 12″-Veröffentlichung, und kaum später gab es eine neue Burial-EP mit drei neuen Tracks (u.a. Street halo). Vor allem aber EGO / MIRROR ist wieder so eine wundervolle kleine Perle (Was kann auch sonst herauskommen, wenn 3 der genialsten Musiker unserer Tage zusammen arbeiten?). Ein bisschen triphop-lastig fast schon. (Ein Blick in die Zukunft von Radiohead?)
.

Bodzin & Romboy - Luna

Lange ist es her, dass ich ein richtiges Techno-Club-Album vorgestellt habe, aber „Luna“ bringt wirklich alles mit, was ich von einem Rave-Abend erwarte. Stephan Bodzin und Marc Romboy sind seit Jahren feste Größen im Clubbusiness, vor allem Bodzin gefiel mir live in kleinen Clubs durch seine ausgeklügelten und witzigen Live-Sets (Rekorder!)  immer wieder sehr gut. Gemeinsam arbeiteten sie erstmals mit der „Luna“-EP 2005 zusammen, um dann 2006 einen gewaltigen Hit zu landen, der damals für viel Gänsehaut sorgte: Phobos.  Nun, über 5 Jahre später erscheint mit „LUNA“ ihr Debüt-Album, was man aber zurecht eher als  Bestandsaufnahme des bisherigen Schaffens sehen kann. Auf 3 CDs gibt es die größten Hits, u.a. in sogenannten Synthapella-Versionen ohne Percussions, und zahlreiche Remixe von Produzenten-Größen wie Joris Voorn, Moritz von Oswald, Chris Liebing, Dominik Eulberg,  Oliver Huntemann, Pan-Pot, Abe Duque, Martin Buttrich, Gui Boratto, Gregor Tresher und und und. Mit insgesamt über 5 (!) Stunden Musik ist hier alles dabei, was Bodzin und Romboy heute ausmacht. Ausgemachte Clubmusik, nicht mehr, aber auch vor allem nicht weniger.
(Wie das Ganze dann live ausschaut, kann man hier schön im Pariser REX sehen.)
.
Was gabs sonst noch Gutes?
  • Bibio hat mit „Mind bokeh“ ein neues Album auf Warp rausgebracht: Songwriting etwas verrückt in elektronischen Sphären. Ich bin da noch nicht ganz durchgestiegen, aber es ist durchaus interessant. (Hier als kompletter Album-Stream).
  • Die Editors veröffentlichten eine Collectors Box-Edition, die passenderweise „unedited“ heißt, und randvoll ist mit vielen Songs. Ich hab viel Editors in den letzten Tagen gehört ,)
  • Von The National gibts ein neues Video, das Video ist eher so lala, aber weil ich den Song so sehr mag, darf das Video hier jetzt noch hin:
%d Bloggern gefällt das: