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Chevrolet und die Superbowl-Werbung

Februar 6, 2012 Hinterlasse einen Kommentar

Gestern abend (Ortszeit) war es soweit: Der 46. Superbowl ging über die Bühne. Und wie immer bei diesem Event rückt die eigentliche Sportart etwas in den Hintergrund. Die Giants gewannen zwar 21:17 gegen die Patriots, aber hinterher wird wie sooft mehr über die besten Commercials des Abends gesprochen.

super-bowl-xlvi

Die Werbeeinblendungen kosteten dieses Jahr 3,5 Millionen Dollar für 30 Sekunden. Und für dieses Event lassen sich die großen Player der Welt gerne die ganz besonderen Werbungen einfallen. Quasi jede große Marke der Welt ist an diesem Tag mit neuen Spots zu sehen, oft humorvoll, mit kritischen Spitzen auf die Konkurrenz und oft mit außergewöhnlichen Ideen. Dieses Jahr überzeugen unter anderem die Spots von VW, AUDI oder auch Pepsi. (Mein heimlicher Favorit ist Weego, der Rettungshund von Bud Light.)

Für mich der große Werbe-Gewinner ist aber Chevrolet. Die US-amerikanische Autofirma zeigte zwei Spots und bewies dabei viel Humor und tolle Ideen. Zuerst denkt ein Schul-Absolvent, er würde einen Chevrolet Camaro geschenkt bekommen.

Anschließend setzen sie noch einen drauf, und zeigen, wer dem Weltuntergang 2012 (nach dem Maya-Kalender) trotzt:

Abgerundet wird dies alles aber erst durch das neue OK GO-Musikvideo. Die Band aus Chicago ist ja schon ewig für skurille, ausgelassene und wahnwitzige Videos bekannt, zum Beispiel hier, hier oder hier. Jetzt haben sie gemeinsam mit Chevrolet in der Wüste vor L.A. ein neues Video gestaltet zu ihrer neuen Single, welches – nun ja – doch in die Kategorie „außergewöhnlich“ fällt. Präsentation: Natürlich am Superbowl-Tag. Perfekte Werbung für beide Seiten. Es ist schon erstaunlich, dass eine Band wie OK GO mit eher durchschnittlicher Musik es immer wieder schafft einen solchen Aufmerksamkeitsschub zu generieren. Aber zugegeben: Das ist schon ziemlich grandios.

(Schön auch, dass im deutschen Fernsehen SAT1 die Zuschauer mit grauenvoller Werbung, eigener Sender-Platzierung und viel sonstigem Müll in den Pausen versorgte. Aber macht ja nichts, man kann sich ja am nächsten Tag immer noch mit einer guten Quote selbst loben.)

The Fun Theory

Oktober 14, 2009 Hinterlasse einen Kommentar

We believe that the easiest way to change people’s behaviour for the better is by making it fun to do. We call it The fun theory. http://www.rolighetsteorin.se/

Eine Kampagne aus Stockholm im wunderschönen Schweden erregt aktuell viel Aufmerksamkeit und mischt die viralen Video-Charts auf: Menschen achten mehr auf sich, ihre Umwelt und ihr komplettes Verhalten, wenn alles mit Humor genommen wird.

Im ersten Video geht die Kampagne der Frage nach, ob Menschen öfter die Treppen anstatt Aufzügen oder Rolltreppen benutzen, wenn dabei Spass und Witz dabei ist:

Das ist schon erstaunlich: Interessant wäre wohl zu beobachten, wielange diese gesteigerte Nutzung anhalten würde, wenn das Piano über einen langen Zeitraum installiert wäre, und die Menschen es alltäglich dort antreffen würden. Ganz ähnlich verhält es sich mit der 2. Kampagne: Dass man Müll nicht auf den Boden, sondern ihn in einen Mülleimer schmeißt, weiß eigentlich jedes Kind, und trotzdem schaffen wir es meistens nicht: Was aber, wenn der Mülleimer etwas präpariert ist?

Auch wenn das ganze Projekt von Volkswagen gesponsort wird, und damit schon wieder viel zu sehr nach Werbung riecht: Das gefällt mir! Ich fänds ganz schön witzig, wenn Alltagsgegenstände in unseren Städten öfter mal aufgelockert werden würden. Und wenn Spaß die Menschen dazu bewegen kann, wieder mehr Gutes zu tun, finde ich dies nur unterstützenswert 😉

Es gibt jetzt auch mittlerweile einen Trailer für ein neues, drittes Projekt: Thema Recyclen!

The PEN Story

Juli 6, 2009 1 Kommentar

Anhand meiner Blogaktivität lässt sich ziemlich einfach herauslesen, wieviel ich gerade im realen Leben beschäftigt bin 🙂 Aktuell sind 2 Wochen ohne Post vergangen – und richtig, die letzten Wochen waren randvoll gepackt mit Arbeit,  Freunden, Spass und Unterwegssein: da blieb (leider) keine Zeit für Bloggeplauder.

Und weil ich mir dachte, dass hier ja zumindest der Monat Juli begrüsst werden sollte, gibts heute mal wieder ein Video: Und im Gegensatz zu mir hatte da wohl einer sehr viel Zeit 😉

This is the PEN Story in stop motion. We shot 60.000 pictures, developed 9.600 prints and shot over 1.800 pictures again. No post production!“

Und ich kann nur sagen: Gratulation zu diesem wundervollen, phantastischen Video, Olympus! …and now… have fun!

P.s.: In den nächsten Tagen gibts auch hoffentlich wieder mehr hier. Cu ,)

Life’s for virales Marketing!

Mai 26, 2009 3 Kommentare

Virales Marketing erobert die Welt. Mir ist es ganz recht muss ich sagen, wenn die Spots immer so gut sind wie die von t-mobile „life’s for sharing“.

Nachdem vor einiger Zeit schon dieser folgende Dance-Spot aus der Liverpooler Train Station hier wirklich begeistern konnte,

legt T-Mobile nun noch einen drauf: 13000 Menschen auf dem Trafalgar Square mitten in London (okay, darunter auch 3000 gecastete, aber der Rest spontan) singen gemeinsam, unter anderem den Beatles-klassiker „Hey Jude“. Phantastisch!

Der große Überraschungseffekt kam dann, als plötzlich nur noch eine Stimme über die Lautsprecher zu hören ist und Pink auf der Videowall zu sehen war und sie schließlich mitten aus der Menge und gemeinsam mit dieser ihren Hit singt. Großartig. Marketing in Perfektion. Glückwunsch an t-mobile für diese tollen Videos!

Faszination Germany’s Next Topmodel

Mai 22, 2009 5 Kommentare

oder auch: „Der Ekel von der Topmodelsuche“.

oder auch: „Heidi Klum wird sich noch totkreischen“.

oder auch: „Mehr Werbung Productplacement geht nicht“.

Die Suche nach Deutschlands schönster Frau bestgeeignetster Werbemaschine ist zu Ende. Zum vierten Mal nun schon. Und ich muss es einfach gestehen: Ich habe mir das Finale angesehen. (Fast) Komplett! Schande über mein Haupt.

Aber wie kommt es dazu? Ursachenforschung an mir selbst: Warum schaue ich mir Donnerstag abends – nach einem wunderschönen Tag – 3 Stunden Dauerwerbesendung mit einer kreischenden, nervenden Moderatorin an? Was macht die Faszination aus?

Es gibt ja für uns Männer vordergründig genug Gründe diese Show zu verfolgen: Eine Menge gutaussehender Frauen Mädchen lassen sich monatelang rund um die Welt von den besten Photographen perfekt in Szene setzen: An schönen Bildern mangelte es jedenfalls nicht – und weil die Castingmaschine von Pro7 schön an die unterschiedlichen Geschmäcker denkt und von rothaarig bis dunkelhäutig alles dabei ist, wird auch sicher jeder Mann im Land bedient. (Damit auch wirklich ALLE Männer bedient werden können, ist dann auch noch „de Rolfe“ Scheider in der Jury dabei! )

Für Frauen ist ja sowieso gesorgt: der lustige Payman darf in der Jury seine Sprüche klopfen, Heidi Klum darf an vorderster Front „guck mal die – so will ich auch sein“ spielen – als Mutter der Nation: perfekt gestylt, perfekte Auftritte, und natürlich das perfekte Familienleben.  Bussi bussi! – Nicht zu vergessen all die ganzen schönen Kleider von prominenten Designern, deren Namen ich nie gehört habe und auch sofort wieder vergessen habe. Hach, für Millionen Mädels muss Donnerstags abends ihr Traum im Fernsehen laufen. Wir trotzen der Krise, yeah!

Ich weiß gar nicht über wieviele Wochen GNTM nun eigentlich lief – es kam mir wie eine Ewigkeit vor. (Vermutlich wie meiner Freundin eine lange Fussballsaison vorkommen muss, hrhr). Und wiedermal schafften Klum und co es, eine absolut mittelmäßige Sendung auf die Spitzenplätze der TV-Landschaft zu hieven. Obs dafür ein Rezept gibt? Fakt ist jedoch: Obwohl in dieser „Casting-Show“ wirklich NIE etwas spektakuläres geschieht, geschweige denn wirklich interessante Frauen dabei zum Vorschein kommen, kriegt man das Thema GNTM nicht aus den Medien, nicht aus den Gesprächen – ja, verdammt, nicht mal aus diesem Blog. Aber warum? (womit ich so langsam wieder die Kurve krieg zur Ausgangsfrage…)

Die Topmodelsuche schafft es auf eine einzigartige Art und Weise, im Zeitalter des Fremdschämens, sich in den Mittelpunkt der medialen Welt zu stellen – indem schöne Stereotypen hergestellt und bedient werden, Reisen um die ganze Welt, welche das Ganze künstlich aufpushen, berühmte (und wirklich gute!) Photographen und Stylisten am Werk sind, und das ganze derart gut vermarket wird, dass einem schon schlecht wird, wenn man nur „irgendetwas“ zum Thema Fernsehen lesen will. Denn selbst die großen „Seriösen“ wie Spiegel, FAZ und co kommen nicht dran vorbei regelmässig ihre Kommentare zu Klums Schund-Show anzupreisen. (Natürlich ganz zu schweigen von BLÖD!) Und wenn sich dann noch die Blogger und Twitterer einschalten und um GNTM eine harte Diskussion entfachen, ist jede gewünschte Aufmerksamkeit da. (Zicken in der Sendung wie Tessa machen ihr Übrigens, damit auch ich einschalte, um mich mal kaputtzulachen, mal über das deutsche Fernsehen zu schimpfen und mich dann wieder herrlich zu amüsieren…)

Und so sitze auch ich gestern da, Tüte Chips in der Hand, aufmerksam was da passiert. 15.000 Zuschauer in der Kölnarena (*hust, neudeutsch auch Lanxess-Arena), das erste Mal live. „Hey, das hat ja fast raab’sche Dimensionen“, denke ich schon zu Beginn: „Okay, doch nicht – Raab ist der geborene Entertainer, Heidi Klum ist nur peinlich…!“, ist aber auch schon der nächste Gedanke. Was in den nächsten 3 Stunden folgt ist eine unfassbare Productplacementvariante. Hier 5Minuten Werbung, da „ganz kurz 20 Sekunden weg, dann sind wieder da…“, hier ein Auto, dort Cosmopolitan. Dazu drei Juroren, die sich ständig wiederholen. Ein sich selbst lobender Payman, ein schluchzender Rolfe („Schwöre es!“) und eine kreischende Heidi Klum. Diese Stimme! Wenn mein Fernseher Gefühle hätte, würde er bestimmt sehr beleidigt sein nach diesen drei Stunden voller Qual.

Den Höhepunkt erreicht dieses Kreischen bei der Verkündigung der Siegerin. (Das zieht sich übrigens in eine selbst fürs Privatfernsehen ungeahnte Länge – Klum wollte wohl DSDS mal so richtig Konkurrenz machen!) „Maaaaandy – oder Saaraaa?“ „Maaaaandy oder Saaaraaa?“

20 Sekunden Werbung.

*kreisch. „Maaaaandy oder Saaaaaaraaa?“ *kreisch.

„Die Siegerin bekommt übrigens ein Auto.“ (WOW! Da ham se aber ganz dick aufgefahren mit dem Swift!)

(Übrigens: Dass die Jury sich erst während des Finales berät, um die Siegerin zu küren, bzw. die Drittplazierte vorher schon rauszuschicken, ist der größte vorgegaukelte Unsinn der TV-Geschichte seit der Mondlandung. Unfassbar!)

Und endlich ist Ende. Ein hartes Stück  TV-Event ist vorüber. Die Faszination GNTM wird trotzdem sicher anhalten. Ganz sicher länger als der Erfolg der Siegerinnen 😉 Und ja, vermutlich schalte auch ich wieder den Fernseher an, wenn es heißt: Germany’s next Topmodel, season 5. Unglaublich.

PS: Etwas positives gab es aber ja dann doch noch: Der Auftritt von A-ha war gelungen. Ich freu mich aufs neue Album 😉

Ach ja, gewonnen hat übrigens Sara Nuru. Völlig verdient! Süss, sexy, schelmisch, schön. Kriegt mein OK 😉

im Regen...

im Regen...

Sara

Sara

Heineken Commercial – Männerträume

Januar 9, 2009 1 Kommentar

Mein Werbespot der Woche – umso öfter ich es schaue, umso mehr muss ich lachen. Sehr geil! 😀

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Wii-Werbung zerstört Youtube

Oktober 12, 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Nachdem nun schon jeder 2. deutsche Blog drüber berichtet hat, mach ich es auch noch 😉

Konsolenhersteller Nintendo hat sich mal was wirklich ungewöhnliches überlegt und eine interaktive und zugleich sehr innovative Werbung auf einer der wohl meistbesuchtesten Seiten im Netz geschaltet: ein Video auf Youtube.com! Zu Anfang schaut alles völlig normal aus, doch im Verlauf des Videos „Wario Land: Shake it!“ und dem Herumspringen und -Laufen von „Wario“ verändert das Video zugleich das Interface von Youtube, bis die ganze Seite quasi „zerstört“ ist.

Sehr interessant und witzig, so macht sogar Werbung Spass! Daumen hoch! (3.4 Millionen Klicks nach nicht mal einem Monat sprechen natürlich eine deutliche Sprache…)

Einfach mal selbst probieren und Youtube zerstören 😉

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